„Die IFA ist ein Konjunkturprogramm, das seiner Rolle wieder in vollem Umfang gerecht werden wird“, so Hans-Joachim Kamp, Vorsitzender des Fachverbandes Consumer Elektronics im ZVEI, am Dienstag im Rahmen der offiziellen IFA-Eröffnungs-Pressekonferenz.
Insgesamt soll der deutsche Markt für CE in diesem Jahr nach Erwartung des ZVEI und der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) erstmals auf über 20 Mrd. Euro Umsatz anwachsen. Nach einer Steigerung von mehr als 10 Prozent in der klassischen UE bestehe die Chance auf ein zweistelliges Plus in dem Bereich auch im Gesamtjahr, sagte der Vorsitzende des Fachverbandes.
Im vergangenen Jahr sei der Umsatz für Consumer Electronics um 8,3 Prozent auf 19,98 Mrd. Euro gewachsen - nach 18,45 Mrd. Euro im Jahr 2003. Dieses Wachstum habe die Prognosen deutlich übertroffen, es sei mehr als fünfmal so hoch wie der gesamtwirtschaftliche Durchschnitt von 1,6 Prozent, erklärte der ZVEI-Mann und Philips-Manager.
Für Kamp ist der gegenwärtige Trend der beste Beweis, dass selbst bei schlechtem Konsumklima innovative Produkte das Ruder herumreißen können. Die Konjunktur sei branchenweit noch nicht angesprungen, die Anschaffungsneigung für hochwertige Investitionsgüter habe aber einen positiven Trend genommen. Flachbildschirme befänden sich ganz oben auf der Liste. Die Branche sei beflügelt von neuen Bildschirmtechnologien, hoch auflösenden Bildern und fortschreitender Digitalisierung. Ab der IFA soll beispielsweise der Wertanteil der bildgebenden Innovationen (LCD, Plasma, Rückpro usw.) den klassischen Röhrenanteil überflügeln.
Link: www.ifa-berlin.de


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