William Eugene Smith war zwar innerlich zerrissen, dafür ist sein Werk um so vollkommener. Er brillierte mit Kriegsreportagen, Porträts von Jazz-Musikern und mitfühlenden Dokumentationen. Im Berliner Martin-Gropius-Bau kann man seine Fotos vom 25. September bis 27. November 2011 bewundern.
William Eugene Smith (1918 bis 1978) gab alles für seine Bilder hin. Er ruinierte seine Gesundheit, indem er sich mit Alkohol und Amphetaminen vollpumpte, nur um das perfekte Foto zu schaffen. Er ging durch Kriegsgräuel und stellte sich den Schlägern eines Werksschutzes.
Über seine Bilder des Koreakriegs etwa sagte Smith: "Jedes Mal, wenn ich den Auslöser drückte, war es eine gebrüllte Verurteilung, in die ich die Hoffnung schleuderte, dass die Bilder die Jahre überleben würden; die Hoffnung, dass sie in den Gedanken zukünftiger Menschen widerhallen."
Link: berlinerfestspiele.de


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