Auch wenn der wirtschaftliche Kurs von Kodak einen klaren Verlauf hatte, so bestanden immer noch Chancen, dass das traditionsreiche Unternehmen einem Insolvenzverfahren entgehen kann. Damit ist es nun vermutlich vorbei: Am frühen Donnerstagmorgen hat Kodak in New York Antrag auf ein Insolvenzverfahren gemäß "Chapter 11"-Regelung gestellt.
Trotzdem sollen die Geschäfte weiter laufen, denn das amerikanische Insolvenzrecht ist etwas anders aufgebaut als hiesige Verfahren und erlaubt gemäß dem "Chapter 11"-Verfahren eine "Reorganization": So gewährt die Bank Citigroup Inc. einen Kredit von nahezu einer Milliarde Dollar. Kodak hat in der Zwischenzeit Dominic Di Napoli, Spezialist des internationalen Beratungsunternehmens FTI Consulting Inc., als Hauptverantwortlichen für den Restrukturierungsprozess benannt.
Kodak, ehemals einer der Platzhirsche im weltweiten Filmgeschäft, scheiterte an seiner eigenen erfolgreichen Vergangenheit. Antonio Perez (der nach internen Informationen CEO von Kodak bleiben soll) äußerte selbst im vergangenen Herbst gegenüber der Washington Post, sein Unternehmen sei fünf Jahre zu spät dran, um schnell und problemlos in das digitale Zeitalter durchzustarten.
Link: www.kodak.de/ek/DE/de/Home.htm


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Die Schlinge zieht sich enger um Kodak
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