Der Wechsel von Eastman Kodak vom Film- und Entwicklungsunternehmen zur reinrassigen Digital Imaging-Company vollzieht sich offenbar langsamer als erwartet. Der Prozess sei gegenwärtig sogar an der „schlimmstmöglichen Stelle", so CEO Antonio Perez laut einer Mitteilung von heise.de. Auf einer Investorenkonferenz reduzierte Perez wiederum die kurzfristigen Gewinnerwartungen und gab an, der Durchbruch im Digitalgeschäft sei wohl erst für 2008 zu erwarten. Dann will das Unternehmen rund 80 Prozent seiner Einnahmen in Höhe von 17 Milliarden US-Dollar über digitale Produkte und Services erwirtschaften.
Der operative Gewinn der Digital-Sparte wird in diesem Jahr laut Kodak bei 180 bis 190 Millionen US-Dollar liegen. Der Konzern hatte ursprünglich 275 bis 325 Millionen US-Dollar prognostiziert. Aufgrund hoher Ölpreise und den Auswirkungen der Wirbelstürme rechnet das Unternehmen im vierten Quartal mit einer Konsumschwäche. Deshalb wurde bereits die Produktion von Digitalkameras deutlich zurückgefahren. Die Aufwendungen für Kodaks Restrukturierungsmaßnahmen liegen nach Aussagen von CFO Robert Brust allein in diesem Jahr bei rund 1,5 Milliarden US-Dollar.
Link: www.kodak.de


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