Trotz der Tatsache, dass Weihnachten nicht mehr weit ist, gibt es nicht nur gute Nachrichten zum Ende des Jahres. Eher ungewisser Natur sind die Vorgänge rund um Kodak, die allen Beteiligten derzeit einige Sorgen machen dürften.
Um die Finanzen steht es nicht zum Besten in dem Konzern, denn ein Problem hängt dem Konzern schon lange nach: der Übergang von der klassischen Filmtechnik zu digitalen Geräten hat tiefe Spuren bei dem Pionier der Fototechnik hinterlassen. Konzernchef Antonio Perez arbeitet daran, den Konzern als Spezialist für den Druck neu auszurichten, doch dieser Umbau verläuft nach wie vor schleppend.
Um sich genügend Geld zu verschaffen, ist geplant, ein Portfolio von insgesamt 1.100 Patenten zu verkaufen, doch bis dahin sind weitere Summen zur Überbrückung nötig. Die sollten mit einem Volumen von 900 Millionen Dollar aus Hedge-Fonds kommen, doch laut dem Wall Street Journal beläuft sich die Summe inzwischen nur noch auf 600 bis 700 Millionen Dollar.
Möglicherweise reicht das nicht, und dann könnte Kodak in den nächsten Monaten zu einem Insolvenzantrag gezwungen sein. Das würde es auch schwer machen, den Patentverkauf abzuschließen, denn die Käufer könnten sich dann Probleme mit den Gläubigern aufhalsen.
Link: www.kodak.de/ek/DE/de/Home.htm


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