Es gibt derzeit mehrere verbreitete Standards, die sich mit kabelloser Übertragung von digitalen Daten beschäftigen - allen voran das so genannte Wireless LAN, das sich wie ein normales Computernetzwerk verhält. Es gibt daneben noch Infrarot-Übertragung oder Bluetooth, deren Datenübertragungsrate aber nicht allzu überzeugend ist. Wireless LAN kann zwar in der neuesten Revision N sehr schnell sein, allerdings muss man sich bei jeder Verbindung anmelden. Das "Transferjet"-Konsortium entwickelt derzeit eingleichnamiges Konzept, bei dem zwei Geräte, die maximal drei Zentimeter auseinander liegen, ohne weiteres Vorspiel sehr simpel und schnell Dateien austauschen können - mit Geschwindigkeiten, die die von USB-2.0 übertreffen. In der Praxis sollen zirka 46 Megabyte pro Sekunde erreicht werden. Damit liegt Transferjet etwa gleich auf mit der Kombination aus schnellen CompactFlash-Karten und Kartenlesern jeweils mit UDMA-Unterstützung und Firewire-800-Verbindung. Eine praktische Anwendung des Transferjet-Konzepts wäre beispielsweise, eine Kamera an einen PC oder Fernseher zu halten und die Fotos schnell auf Speichermedien oder zur Präsentation auf Bildschirme zu übertragen. Auch der Datenaustausch zwischen Handys ist denkbar. Zu den Mitgliedern des entwickelnden Konsortiums gehören unter anderen Sony, Canon, Kodak, Nikon, Olympus, Panasonic, Samsung, Sony Ericsson und Toshiba. Wann man erste mit diesem Standard ausgerüstete Geräte zu sehen bekommt, ist noch nicht klar.
Link: www.transferjet.org


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