Für Benutzer von Linux-Betriebssystemen gibt es schon seit einiger Zeit eine recht umfangreiche und kostenlose Opensource-Bildverwaltungssoftware namens "digikam". Dabei handelt es sich um ein Programmmodul für die grafische Oberfläche KDE, dessen Hauptzweck der Import und die Verwaltung digitaler Bilddaten ist. Kurz vor Weihnachten hat das Entwicklerteam die Version 0.9.0 veröffentlicht, die seit 2005 in der Mache war. Mittlerweile braucht sich digikam vor den Profi-Applikationen von Adobe oder Apple nicht mehr zu verstecken, denn alle für Berufsfotografen wichtigen Eigenschaften wie Raw-Unterstützung und 16-Bit-Bearbeitung, Verschlagwortung, Farbmanagement oder EXIF-Daten sind inbegriffen. Problemlos kann man die Bilddaten in verschiedene Formate konvertieren, sie an Bildbearbeitungsprogramme wie GIMP weiterreichen oder Galerie erzeugen, die sich ins Internet stellen lassen. Darüber hinaus existiert die Unterstützung für SQL-Datenbanken, mit denen sich Metadaten aus den Fotos speichern und entsprechend exportieren oder weiterverwenden lassen. Natürlich sind auch einige gängige Bildbearbeitungsfunktionen integriert, mit denen beispielsweise Farben und Gammawert korrigiert werden oder der Rote-Augen-Effekt reduziert wird. Schärfefilter, Histogrammfunktionen, Beschneiden, Drehen, Zoomen, ICC-Profile und diverse Batch-Möglichkeiten sind weitere Features der sehenswerten Software. Wer also nicht an Windows gebunden ist, sollte dem Opensource-Projekt durchaus eine Chance geben.
Link: www.digikam.org


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Sicherlich ein tolles Objektiv und eine interessante Brennweite. Ich muss da auf einen Gebrauchtpreis warten. Gut, der einfache Deckel ist m ...

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