Die Micheko Galerie in München präsentiert in der Ausstellung "Home frome home" außergewöhnliche Aufnahmen. Die japanische Fotografin Satomi Shirai hat in ihnen Menschen abgelichtet, die sich in fremden Räumen zurechtfinden müssen. Mancher kennt das Gefühl von Hotelzimmern, die man nicht wirklich auszufüllen vermag. Ebenso sperren sich Mietwohnungen, die nur kurzzeitig bezogen werden, gegen den neuen Bewohner. Einziger Ausweg ist oft, in ihnen irgendwelche Gegenstände anzuhäufen, wenn es auch nur halb ausgepackte Kartons sind.
Shirai zeigt junge Menschen in der Fremde, die auf wenigen Quadratmetern leben. Dort gehen sie zwischen Anonymität und den eigenen Habseligkeiten unter, wenn sie nicht um ihre eigene Identität kämpfen. Damit beginnt ein Ringen, das weit über das Alltägliche hinausgeht. Doch ist es niemals abstrakt, da hierbei greifbare Räume und Körper aufeinandertreffen.
Die Ausstellung "Home from home" geht noch bis zum 25. juni 2011. Die Galerie hat Dienstag bis Freitag von 14 bis 19 Uhr und am Samstag von 11 bis 16 Uhr geöffnet.
Link: www.micheko.com


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