Vor kurzem hat Sandisk bereits primär für Notebooks so genannte SolidStateDisks angekündigt. Dabei handelt es sich um Festplatten, die wie auch Speicherkarten für Digitalkameras aus Flash-Bausteinen bestehen. Zu den Vorteilen der SSDs gehört, dass der Flashspeicher sehr viel weniger Strom verbraucht als herkömmliche Festplatten, weil sie keine beweglichen Teile enthalten. Außerdem sind aktuelle SSD-Modelle den altehrwürdigen Magnetscheiben sowohl hinsichtlich der Zugriffszeit als auch der Transfergeschwindigkeit überlegen. Wer als Fotograf nun über alte Speicherkarten des SecureDigital-Formats verfügt, kann sich mittels eines Adapters aus mindestens zwei aber höchstens vier SD-Cards eine hausgemacht SSD zusammenstellen, die in einem Rahmen für 2,5-Zoll-Festplatten Platz findet. Damit kann man die Speicherlösung direkt in einen Laptop einbauen. Auch diese Eigenbau-Lösung verbraucht weniger Strom als eine klassische Festplatte, die Geschwindigkeit hängt allerdings von der Qualität der verwendeten SD-Karten ab. SDHC-Karten werden übrigens nicht unterstützt, die maximale Kapazität liegt also bei acht Gigabyte (4 mal 2 GB). Der Preis dieses SSD-Adapters liegt bei 200 Euro.
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