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Superzoom-Kameras von Sony

28.02.2007

Mit der DSC-H7 und der DSC-H9 erweitert Sony die eigene Superzoom-Kameraserie, die bislang aus den Modellen DSC-H2 und DSC-H5 bestand. Beide neuen Kameras stattete der Hersteller mit einer Auflösung von 8,1 Megapixel aus und griff für die gewünschte Superzoom-Optik auf die bewährte Zusammenarbeit mit Carl Zeiss zurück. Das deutsche Optik-Unternehmen entwickelte nämlich die 31 bis 465 Millimeter starken Objektive (Kleinbild-Entsprechung), die damit einen 15-fachen Zoomfaktor erreichen und Aufnahmen vom Weitwinkel bis zum extremen Tele erlauben.
Die interne Bearbeitung der Fotos übernimmt in beiden Kameras der so genannte BIONZ-Chip, der bislang in der Sony Spiegelreflexkamera Alpha 100 für die Verarbeitung der Daten zuständig war. Er erlaubt eine Gesichtserkennung, mit der die Kameras bei Porträtaufnahmen ihre Belichtungseinstellung und Schärfe exakt auf eine einzelne Person oder auch Gruppen abstimmen können. Außerdem sind die beiden H-Modelle in der Lage, ihre Fotos elektronisch nach der Aufnahme zu überarbeiten. So stehen Befehle für eine Rote-Augen-Retusche, ein Weichzeichner, ein Sternenfilter und ein Fischaugeneffekt für die Optimierung oder kreative Aufbereitung der Daten bereit. Ein weiterer Pluspunkt ist die hohe Lichtempfindlichkeit, denn die Kameras können mit ISO 3.200 auch Fotos in der Dämmerung oder in schlecht ausgeleuchteten Innenräumen ohne zugeschalteten Blitz machen.
Auch die Exportfunktion der beiden H-Kameras ist auf dem neuesten Stand: Sie können High Definition Fotos mit 1.920 mal 1.080 Pixel aufnehmen und auf entsprechend ausgerüsteten HD-Fernsehern hochauflösend präsentieren.
Gespeichert werden Fotos und Filme auf Sonys MemoryStick Duo (Pro). Die Stromversorgung übernimmt jeweils ein Lithium-Ionen-Akku, der wie das notwendige Ladegerät zum Lieferumfang der Kameras gehört.
Die zwei Neuen von Sony unterscheiden sich praktisch nur in ihrer LCD-Ausstattung: Während die Sony H7 mit einem 2,5 Zoll großen Monitor und 115.000 Pixel Auflösung ausgerüstet ist, greift die H9 auf einen ausklapp- und schwenkbaren 3-Zoll-Bildschirm zurück, der mit 230.000 Pixel eine erheblich besser aufgelöste Darstellung erreicht. Auch als eingebauter Sucher kommt eine LCD-Lösung zum Einsatz.
Als äußeres Unterscheidungsmerkmal besitzt die H7 ein silberfarbenes Gehäuse, während die H9 mit ihrem schwarzen Body für den professionellen Touch sorgt.
Die Kameras sollen ab Mai 2007 erhältlich sein und 449 Euro (H7) beziehungsweise 499 Euro (H9) kosten.

Link: www.sony.de

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