Wenn eine Regierung Missstände überdecken will, macht sie oft zuerst die Presse mundtot. Dagegen erheben die „Reporter ohne Grenzen“ ihre Stimme. Seit 15 Jahren setzen sie sich für Meinungsfreiheit sowie bedrohte Kollegen ein. Zum Jubiläum der Organisation erschien ein bemerkenswerter Bildband.
Das Buch fürt an diejenigen Plätze, wo unsere Welt zum Guten oder Schlechten verändert wird: An Schreibtischen, in Kriegsschauplätzen oder Rohstofflagern. Neun renommierte Fotografen geben faszinierende Einblicke in solche Tatorte. Yann Arthus-Betrand etwa zeigt in entrückten Bildern die Erde von oben, Silke Koch legt mit ihren „Verdächtigen Objekten“ die Hysterie um den 11. September offen und der Magnum-Fotograf Paolo Pellegrin präsentiert in der Bilderserie „Während ich starb“ die ganze Düsterkeit von Schlachtfeldern.
Die unabhängige Organisation „Reporter ohne Grenzen“ lebt unter anderem vom Verkauf des Bildbandes. Damit finanziert sie Öffentlichkeitsarbeit, Anwaltskosten und medizinische Hilfe für verfolgte Journalistinnen und Journalisten und kann sie bei akuter Gefährdung außer Landes bringen.
Reporter ohne Grenzen (Hrsg.):
Tatorte. Softcover, 96 Seiten
ISBN 978 3 937683 23 2
Der Bildband ist in Buchhandlungen zu bestellen. Außerdem ist er online erhältlich unter der Adresse:
www.reporter-ohne-grenzen.de/
publikationen/fotobaende.html
Der Preis beträgt zehn Euro zuzüglich zwei Euro Versand. Der Kauf unterstützt die Arbeit von "Reporter ohne Grenzen".
Link: www.reporter-ohne-grenzen.de


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WORLD PRESS PHOTO ist der weltweit größte, jährliche Wettbewerb für Pressefotografie. Im vergangenen Jahr bewarben sich 5.247 Fotografen aus 124 Ländern mit insgesamt 101.254 Bildern um eine Auszeichnung.
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