Im Zuge der Miniaturisierung von Objektivsystemen in Digitalkameras und Fotohandys wird es immer schwieriger, Materialien wie Glas oder Kunststoff zu nutzen. Alternative Methoden stellte zum Beispiel Casio vor, mit Linsen aus transparenter Keramik, auch die Nutzung von Flüssigkeit wurde bereits angedacht. Erste Ergebnisse kann die Universität Laval in Quebec, Kanada, vorweisen. Unter Verwendung von Flüssigkristallen, denen ein spezielles, photosensitives Material beigemischt wurde, ist es möglich, durch elektrische Ladungen die Körper-Spannung innerhalb des Kristallkomplexes zu verändern. Je nach Stärke der elektrischen Spannung war es den Wissenschaftlern der Universität möglich, der Versuchslinsen-Konstruktion einen variablen Fokuspunkt von 1,6 bis zirka 8 Meter Entfernung zu entlocken - und der Fokus wechselt dabei gesteuert innerhalb weniger Millisekunden, also deutlicher als jedes mechanisch operierende Objektiv es könnte. Weder sind dabei mechanische Bauteile im Einsatz, noch leidet eine solche Kombination aus Flüssigkeit und Elektrizität an den typischen Schwächen von Glas- oder Plasikt-Linsen. Die gesteigerte Präzision könnte vor allem den Fotohandys zugute kommen, die bis heute nicht in der Lage sind, anspruchsvolleren Fotografen in irgendeiner Weise befriedigende Ergebnisse zu liefern.
Link: www.scom.ulaval.ca/Communiques.de.presse/2005/mai/lensthinner.html


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Hallo Dieter,herzlichen Dank für Deinen sehr ausführlichen Tipp. So schnell hätte ich gar nicht mit einer Antwort gerechnet, super. D ...

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