Das Münchner Stadtmuseum zeigt bis zum 27. Februar 2011 die Werke von Roger Ballen. Der 1950 geborenen Fotograf vermag es auf beunruhigende Weise, seelische Grenzustände in Bildern festzuhalten. Ab den 1970er Jahren bereiste er Südafrika, wo er auf den Farmen zahlreiche Motive einer in sich abgeschlossenen (in Südafrika regierten noch Rassisten) aber zerrütteten Welt fand. Statt anklagenden Bildern schaffte er es allerdings, das bizarre Seelenleben dieser Gemeinschaft offenzulegen. Seine anderen Bilderserien sind ähnlich düster und eigenwillig. In "Outland" etwa führen die Porträtierten absurd anmutende Rollenspiele mit Kabeln und Masken auf, die Serien "Shadow Chamber" und "Boarding House" erinnert geelegntlich an eine Folterkammer, die zwischen Fotofragmenten auch Zeichnungen und Objekte enthält. Allerdings gleitet Ballen niemals ins Plakative oder Effekthascherische ab. Vielmehr gehört er zu den mutigsten aktuellen Fotokünstlern und wird seiner Aussage gerecht: "Je älter ich werde, desto mehr muss ich zur Quelle gelangen, dem Platz, wo Träume entstehen, der Quelle der Psyche."
Link: www.muenchner-stadtmuseum.de


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Richie das stimmt!Eine Werbereihe fände ich ausreichend, zwei jetzt fast parallel angeordnete verzerren alles zu stark. ...

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WORLD PRESS PHOTO ist der weltweit größte, jährliche Wettbewerb für Pressefotografie. Im vergangenen Jahr bewarben sich 5.247 Fotografen aus 124 Ländern mit insgesamt 101.254 Bildern um eine Auszeichnung.
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