Erstellt von FOTO HITS-Redaktion
| Kategorien:  Kameras 

Nachfolgerin der legendären Alpha 7

Sony stellt Alpha 9 vor

Und wenn man glaubt, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Hersteller und legt noch eine Schippe drauf: Sony stellt mit der neuen Alpha 9 eine beeindruckende Nachfolgerin der spiegellosen Vollformat-Kamera Alpha 7 vor, die seit Jahren den Markt der professionellen Systemkameras kräftig durcheinander wirbelt.

Die neue Alpha 9 arbeitet mit einem mehrschichtigen (und extrem schnell auslesbaren) CMOS-Sensor, der eine Auflösung von 24,2 Megapixel liefert. Diese Fotos kann sie mit einer Serienbildgeschwindigkeit von 20 Bildern pro Sekunde aufzeichnen und ist in der Lage, beim Speichern von Raw-Bildern bis zu 241 Fotos in Folge zu sichern (für den JPEG-Modus gibt Sony 362 Bilder pro Serienfolge an).

Das ganz neue Verschlusssystem der neuen Alpha 9 soll besonders leise und vibrationsfrei arbeiten sowie Belichtungszeiten von bis zu 1/32.000 Sekunde zu erlauben.

Noch beeindruckender aber ist ihr Autofokussystem, das 693 Autofokuspunkte zur Phasendetektion besitzt. Laut Hersteller decken diese satte 93 Prozent der Aufnahmefläche ab, sodass man auch Motivelemente in den Bildecken als Fokusbereich definieren kann. Außerdem werden damit bewegte Motive besser erfasst beziehungsweise in der Schärfe gehalten, wozu laut Sony 60 AF/AE-Trackingberechnungen pro Sekunde durchgeführt werden.

Der auf OLED-Technik basierende elektronische Sucher liefert eine Auflösung von 3.686.000 RGB-Bildpunkten und erreicht mit Faktor 0,78 eine üppige Vergrößerung, sodass der Fotograf seine Aufnahmen komfortabel beurteilen kann. Der Sucher nutzt ein Zeiss-T*-Beschichtung, um Reflexionen zu verringern und ein klares, scharfes Bild zu liefern. Das Außenobjektiv seines Okulars ist zudem mit einer schmutzabweisenden Fluorbeschichtung versehen.

Die Sony Alpha 9 bietet einen integrierten Bildstabilisator, der über fünf Bewegungsrichtungen aktiv ist und einen Gewinn von verwacklungsfrei zu haltenden Verschlusszeiten erreichen soll, die fünf Blendenstufen entsprechen. Der Stabilisierungseffekt ist bei halb gedrücktem Auslöser im Sucher sichtbar, sodass etwa Tierfotografen mit extremen Teleobjektiven ihre Bilder komfortabler gestalten können, weil sie ein vibrationsfreies Bild im Sucher betrachten. Der Stabilisator ist mit jedem angeschlossenen Objektiv nutzbar und für Fotos und Videos verwendbar.

Der Hersteller hat nach eigenen Angaben auch die Akku-Laufzeit durch ein größeres Modell deutlich verbessert, das die 2,2-fache Kapazität früherer Sony-Vollformatkameras bietet. Die Kamera ist jetzt zudem mit zwei SD-Speicherkartenplätzen versehen, von denen einer kompatibel mit modernsten Medien mit UHS-II-System sind.

Und natürlich darf bei einer Sony-Kamera auch die Videofähigkeit nicht fehlen: Die Sony Alpha 9 filmt in 4K-Auflösung, wobei sie die gesamte Breite des Sensors nutzt, also ohne „Pixel Binning“ die volle Pixelauflösung ausliest. Das sorgt für scharfe und klare Filme. Im Full-HD-Modus soll sie Zeitlupensequenzen mit 120 Bildern pro Sekunde liefern können.

Die neue Sony Alpha 9 kommt für 5.300 Euro auf den Markt.




Anzeige
Anzeige