Erstellt von FOTO HITS-Redaktion
| Kategorien:  Software 

Neue Version, neue Funktionen

Capture One Pro 10

Kamera- und Software-Hersteller Phase One stellt heute die neue Version 10 seines Bildverwaltungs- und Raw-Konverter-Programms „Capture One Pro“ vor. Laut Hersteller flossen in die neue Version auch viele Veränderungen ein, die von bisherigen Nutzern gewünscht wurden.

Dazu gehört etwa eine höhere Geschwindigkeit beim „Browsen“ (Durchsuchen) der Bilder, dem Zoomen und dem Verschieben des Fotos sowie ein einfaches Umschalten zwischen Fotos in der 100-Prozent-Ansicht. Das Bildschärfungsverfahren wurde ebenfalls überarbeitet. Es ist in drei Stufen unterteilt und beginnt mit der Objektiv-Werkzeugoption, mit der sich eine durch Diffraktion verloren gegangene Schärfe wieder rekonstruieren lässt. Das Programm erlaubt durch Nutzung eines neuen Schiebereglers die Unterdrückung des „Halo Effekts“, bei dem sich sonst bei starker Nachschärfung Doppelkonturen an Kontrastkanten im Motiv bilden. Als dritte Schärfeeinstellung gibt es jetzt benutzerdefinierte Vorgaben bei der Ausgabe im Verarbeitungsvorgabenwerkzeug.

Eine weitere sehr praktische Neuerung der Version 10 von „Capture One Pro“ ist der Bewertungs-Modus für das „On-Screen Proofing“. Im Bildansichtsfenster lassen sich jetzt die endgültige Größe des Fotos, seine Auflösung, die Farbe und sogar Kompressionsartefakte durch JPEG-Speicherung simulieren. Das ist besonders wichtig bei Bildern für die Web-Darstellung, die trotz hoher Kompressionseinstellungen eine optimale Qualität erreichen sollen.

Von Videobearbeitungsprogrammen hat das neue „Capture One Pro 10“ die Möglichkeit übernommen, über die Steuer-Pulte der Firma Tangent Befehle und Einstellungen mittels Drehreglern und Trackballs entgegenzunehmen.

Das Programm bietet noch viele weitere Verbesserungen. So unterstützt es auch die Raw-Format von ganz neuen Kameramodellen wie etwa der Olympus OM-D E-M1 Mark II, der Sony Alpha A99 Mark II, der Sony RX100 Mark V sowie der Sony A6500.

„Capture One Pro 10“ wird 279 Euro kosten. Besitzer der Versionen 8 oder 9 können für 99 Euro upgraden. Wer die Version 9 nach dem 1. November 2016 gekauft hat, erhält das Upgrade kostenlos. 


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