Erstellt von FOTO HITS-Redaktion
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Wasser

Versiegender Lebensquell

Hinter dem dürren Ausstellungstitel "Wasser" verbergen sich Aufnahmen von Edward Burtynsky, die vor Farben und Formen überquellen. Sie sind vom 23. März bis 27. August 2017 im Kunsthaus Wien zu bewundern.

Der Hintergrund der prächtigen Fotos ist allerdings ernst: Er fotografierte meist aus der Vogelperspektive Landschaften, in denen das ökologische Gleichgewicht durch menschliche Eingriffe zerstört wurde. Zu sehen sind etwa Flüsse wie der Colorado oder der Sacramento River, deren ausgetrocknete Mündungen fantastische Muster in der Landschaft hinterlassen. Andere erzählen von den Folgen des Nickelabbaus: Das Wasser der Flüsse ist verführerisch rot gefärbt, der ölgetränkte Sand schillert bunt, verdorrte Bäume verweisen auf das angereicherte Uran. 

Für seine Werkserie "Wasser" durchquerte Burtynsky fünf Kontinente, um ökologische Extremsituationen zu erkunden „Durch die Kunst kann der Mensch für die Folgen seines Handelns sensibilisiert werden“, so Burtynsky, „(…) weil wir durch die Kunst unser Bewusstsein erhöhen und unsere Geschichten entwickeln.“ 


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