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Schau mich an!

Die vielen Ichs von Irene Andessner

„Das Gesicht ist nur zufällig meines“, sagt Irene Andessner. Das ist kein einfaches Bonmot, vielmehr spielt die Künstlerin konsequent mit verschiedenen Identitäten. Die Leica Galerie in Salzburg zeigt mit der Ausstellung „Look at me“ im Schloss Arenberg einige von ihnen. Bis zum 2. November 2017 sind dort Fotos aus sechs Werkgruppen zu sehen.

Irene Andessner ist ausgebildete Malerin, wechselte aber zu einem Handwerk, das ihr mehr Freiheit bei der Selbstdarstellung gab, die der Foto- und Videokunst. Dabei geht sie äußerst gründlich vor. Als sie sich etwa als Wolfgang Amadeus Mozart ablichtete, hielt sie sich genau an ein Porträt von Barbara Krafft aus dem Jahr 1819 – Licht, Haltung und Kleidung entsprechen verblüffend dem Original.


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