Erstellt von FOTO HITS-Redaktion
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Unbekannte Moderne

Glanz und Untergang der Avantgarde in den 1920er-Jahren

Swingtanz oder die Serie „Babylon Berlin“ ließen die 1920er- und 1930er-Jahre wieder aufleben. Die ästhetischen und gesellschaftlichen Utopien dieser Zeit stellt eine Doppelausstellung unter dem Namen „Unbekannte Moderne“ vor. In Cottbus und Frankfurt (Oder) kann man in die Zeit nach der Novemberrevolution und vor der Nazi-Barbarei eintauchen. Basis bildet die Sammlung des Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst (BLMK), in der manche Werke und Stile nur Eingeweihten bekannt sind. Jetzt werden sie der Öffentlichkeit vorgestellt.

Im  Dieselkraftwerk in Cottbus liegt der  Schwerpunkt auf dem Verhältnis von Utopien und Alltagsrealitäten:

  • Bild der Stadt / Stadt im Bild
    Malerei, Grafik und Fotografie zwischen Bauhaus und Neuer Sachlichkeit
  • Im Hinterland der Moderne
    Spuren des Neuen Bauens diesseits und jenseits der Oder
  • Das Bauhaus in Brandenburg
    Industriedesign und Handwerk im Zeichen der Moderne

Künstler der Ausstellung in Cottbus: Gerd Arntz, Karl Völker, Ré Soupault, Oskar Nerlinger Frans Masereel, Lotte Reiniger, Johannes Beutner, Lea Grundig, Hans Grundig, Hans Richter, Richard Müller, Fritz Tröger, Werner Hofmann, Ewald Schönberg, Otto Nagel, Christian Schad, Hans Baluschek, Tina Bauer-Pezellen, Ludwig Hirschfeld-Mack, Albert Henning, Marianne Brandt, Irena Blähová, Xanti Schawinski, Lotte Gerson-Collein und andere.

Die Hauptausstellungen in Frankfurt (Oder) befindet sich in der Rathaushalle und im Packhof. Sie stellen „Neue Städte – Neue Menschen“ vor, genauer die Konzepte, die musikalische Prinzipien mit neuen Bild-, Architektur- und Stadtformen verbanden.

  • Neue Städte
    Neue Menschen Rhythmus und Ton im Spiegel von Körper, Architektur und Stadt
  • Frans Masereel „Die Stadt“
    Der gesamte grafische Zyklus des Jahres 1925

Künstler der Ausstellung in Frankfurt (Oder): Max Bill, Henryk Berlewi, Erich Buchholz, Werner Drewes, Lyonel Feiniger, Oskar Fischinger, Kevin Fuchs, Alexander Janetzko, Jakob Ganslmeier, Jerzy Grabowski, Ludwig Hirschfeld-Mack, Johannes Itten, Marek Lalko, Frans Masereel Henrik Neugeboren, Hans Richter, Alexander Rodtschenko, Henryk Stazewski, Esther Stocker, Wladyslaw Strzeminski, Waclaw Szpakowski, Kurt Teubner


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