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Sondernewsletter Datacolor Farbmanagement
FOTO HITS 5/2018     FOTO HITS 5/2018

Farbmanagement zum Sonderpreis

Datacolor-Produkte bis 9. April 2018 mit starken Rabatten


Noch bis zum 9. April 2018 bietet Datacolor eine Reihe seiner Farbmanagement-Lösungen zu echten Hammerpreisen an. So kostet das für Fotografen besonders interessante Set Spyder5CAPTURE PRO mit 299 € satte 90 € weniger (UVP: 389 €), während die für FineArt-Drucker interessante Produktzusammenstellung Spyder5STUDIO sogar mit 299 € ganze 150 € günstiger ist (UVP: 449 €). 

Mehr Infos zu den Sonderangeboten gibt es hier per
Mausklick und auf der Datacolor-Webseite.

Monitor- und Drucker-Kalibration mit Datacolor

Um digitale Fotos korrekt beurteilen zu können, muss der Monitor kalibriert werden. Dann ist auch ein „Softproof“ möglich, mit dem man auf dem Bildschirm den späteren Druck der Aufnahme simuliert. Der Fotograf Jochen Kohl zeigt, wie man dabei mit Datacolor-Systemen schnell und einfach zum Ergebnis kommt.


Wer kennt es nicht, wenn das Druckergebnis nicht dem Eindruck entspricht, welchen das Bild auf dem Monitor hinterlassen hat und es zusätzlich auf allen Monitoren immer wieder irgendwie anders aussieht? Auf dem Weg von der Aufnahme über die Speicherkarte bis hin zum Papier gibt es etliche kleine Fallen, in die man tappen kann.

Die Darstellung auf verschiedenen Monitor ist immer unterschiedlich. Mit Datacolor-Systemen kan man sie vereinheitlichen und farbmetrisch korrigieren.
Die Darstellung auf verschiedenen Monitoren weicht immer voneinander ab. Mit Datacolor-Systemen kann man sie farbmetrisch korrigieren und damit vereinheitlichen.
Links der Zustand vor der Kalibration, rechts die Darstellung der beiden Monitore nach der Kalibration mit einem Spyder-Messgerät von Datacolor.
Links der Zustand vor der Kalibration, rechts die Darstellung der beiden Monitore nach der Kalibration mit einem Spyder-Messgerät von Datacolor.

1. Korrekten Farbraum schon in der Kamera wählen


Also startet die Auseinandersetzung mit Farbräumen, Profilierung, Kalibrierung und alles beginnt schon bei der Aufnahme, nämlich der Frage nach „sRGB“ oder „Adobe RGB“. Einer der wichtigsten Gründe, warum man einen der beiden Farbräume in der Kamera wählen sollte, ist die Frage danach, welchen Farbraum das eigene Bearbeitungsmedium „Monitor“ überhaupt darstellen kann. Denn man sollte auch sehen, was man bearbeitet.

Bei Aufnahmen im Raw-Format braucht man übrigens keine Angst zu haben, für zukünftige Bearbeitungen vielleicht etwas zu verschenken, etwa wenn doch mal ein Monitor mit erweitertem Farbraum den Weg zu einem findet. Denn der finale Farbraum des Fotos wird erst im Raw-Konverter festgelegt und nicht in den Kameraeinstellungen. Diese Wahl von „sRGB“ oder „AdobeRGB“ im Kameramenü ist nur für JPEG-Bilder aus der Kamera bindend.

Auch belichtete oder gedruckte Fotos weichen von der Monitordarstellung ab, wenn dieser nicht kalibriert wurde oder das falsche Farb-/Drucker-/Papierprofil für das Bild gewählt wurde.
Auch belichtete oder gedruckte Fotos weichen von der Monitordarstellung ab, wenn dieser nicht kalibriert wurde oder das falsche Farb-/Drucker-/Papierprofil für das Bild gewählt wurde.

2. Per Farbmanagement für kontrollierten Workflow sorgen


Um aber auch zu sehen, was man nun wie genau bearbeitet, und um sich sicher zu sein, dass das Ergebnis auch später dieser Ansicht entspricht, führt kein Weg an einem kontrollierten Farbmanagement im eigenen Workflow vorbei. Und hier ist unser Betrachtungsmedium in erster Instanz der Monitor und unser Auge die Referenz für die kreative Bearbeitung unserer Bilder. Daher kommt nun die Monitorkalibrierung zum Einsatz, samt Schwarzwert/Gamma, Helligkeit/Candela, die Farbtemperatur/Kelvin und vielem mehr.

An dieser Stelle sollte übrigens noch erwähnt werden, dass eine Monitorkalibrierung besonders bei einfachen Monitoren und Laptops häufig eine große Verbesserung im Ergebnis bringt.

Das Spyder-Messgerät von Datacolor wird auf dem Monitor angebracht, damit es die von seiner Software erzeugten Farbfelder erfassen kann (hier am großen Monitor rechts).
Das Spyder-Messgerät von Datacolor wird auf dem Monitor angebracht, damit es die von seiner Software erzeugten Farbfelder erfassen kann (hier am großen Monitor rechts).

Wie also kalibriert man einen Monitor?


Eines der führenden Produkte auf dem Markt ist der „Datacolor Spyder“. Seine Software führt Schritt für Schritt durch die Kalibrierung des Monitors, sodass auch Einsteiger diese leicht durchführen können.

So beginnt das Spyder-Messgerät auf Wunsch mit der Messung des Umgebungslichts, um die Helligkeit des zu kalibrierenden Monitors darauf abzustimmen. Denn auch wenn es eine „Idealumgebung“ betreffend Umgebungshelligkeit, reflektierender Flächen und mehr für einen Bildbearbeitungsplatz tatsächlich gibt, ist sie in der Realität nicht immer umzusetzen.

Die Spyder-Software stellt die Farbtemperatur des Monitors auf „Tageslicht“ ein.
Die Spyder-Software stellt die Farbtemperatur des Monitors auf „Tageslicht“ ein.
Verschiedene Kalibrierungsarten - etwa zur Überprüfung einer vorherigen Messung - sind ebenfalls möglich.
Verschiedene Kalibrierungsarten - etwa zur Überprüfung einer vorherigen Messung - sind ebenfalls möglich.

Nach der Positionierung am Monitor wird dann entsprechend die Monitorhelligkeit gemessen und der Nutzer muss nun in den Einstellungen die Helligkeit seines Monitors anpassen. Hier bitte in diesem Zuge auch die Funktion „automatische Anpassung“ deaktivieren.

Nach der Kalibrierung stellt die Software in einer Grafik dar, wie umfangreich etwa der sRGB-Farbraum nun vom Monitor wiedergeben werden kann. Hier entspricht die LCD-Darstellung praktisch komplett der sRGB-Wiedergabe.
Nach der Kalibrierung stellt die Software in einer Grafik dar, wie umfangreich etwa der sRGB-Farbraum nun vom Monitor wiedergeben werden kann. Hier entspricht die LCD-Darstellung praktisch komplett der sRGB-Wiedergabe.

Nun beginnt die Spyder-Software, die diversen Farben am Monitor zu messen, wobei hier kein Eingreifen des Nutzers mehr nötig ist. Nach erfolgreicher Messung speichert man das neu erstellte Profil, auf welches die Grafikkarte nun zugreift. Zusätzlich hat man die Möglichkeiten, sich ein „Vorher-Nacher“-Bild zeigen zu lassen und bekommt auch dargestellt, in welchem Umfang der eigene Monitor in der Lage ist, die verschiedenen Farbräume darzustellen.

Der erste Eindruck, wenn man nun auf einen kalibrierten Monitor schaut, ist oft sehr ernüchternd. Standardmonitore und Laptops sind häufig so eingestellt, dass sie dem Nutzer ein leichtes und einwandfreies Lesen ermöglichen: Hell, hohe Kontraste und ähnliches – da wirkt das Bild nach der ersten Kalibrierung schnell ein wenig flau auf den Betrachter. Aber nach kurzer Zeit gewöhnt man sich daran und empfindet dies als normal und richtig – was es schließlich auch ist.

Der erste Schritt auf dem Weg zur Kontrolle über seine Farben von der Aufnahme bis hin zum Druckergebnis ist nun getan und eine gleichbleibende Darstellung ist auf dem kalibrierten Systemen ebenfalls möglich.

3. Farbprofile für Bildausgabe beim Dienstleister


Wurde das Bild mit dem Farbprofil „AdobeRGB“ aufgenommen oder aus dem Raw-Zustand entsprechend gespeichert, gilt bei Übergabe zum Dienstleister einiges zu beachten.
Wurde das Bild mit dem Farbprofil „AdobeRGB“ aufgenommen oder aus dem Raw-Zustand entsprechend gespeichert, gilt es bei Übergabe zum Dienstleister einiges zu beachten.
ACHTUNG - FEHLER! Hier wird dem eigentlich im „AdobeRGB“-Format vorliegenden Bild in Adobe Photoshop das „sRGB“-Profil nur „zugewiesen“, statt es tatsächlich in den Farbraum „umzuwandeln“. Das ist falsch und führt unter anderem zu flaueren Farben bei der Bildbelichtung.
ACHTUNG - FEHLER! Hier wird dem eigentlich im „AdobeRGB“-Format vorliegenden Bild in Adobe Photoshop das „sRGB“-Profil nur „zugewiesen“, statt es tatsächlich in den Farbraum „umzuwandeln“. Das ist falsch und führt unter anderem zu flaueren Farben bei der Bildbelichtung.



Führt der Weg jetzt zu den „Self-Service“-Druckcentern oder zu einem Ausbelichtungsterminal in einem Fotofachgeschäft, werden die Geräte des Dienstleisters in der Regel ein „sRGB“-Bild erwarten. Bilder mit anderen Profilen wie „AdobeRGB“ werden dort oft als „sRGB“ interpretiert, was dann schnell zu flauen Bildern führen kann. Diesen Effekt kann man sich auch vor Augen führen, wenn man zum Beispiel einem AdobeRGB-Bild in „Adobe Photoshop“ den „sRGB“-Farbraum zuweist. Wandelt man das Foto dagegen in den „sRGB“-Farbraum um, bleibt der ursprüngliche Eindruck für unser Auge entsprechend erhalten. Also bitte darauf achten, das Foto auch wirklich in das „sRGB“-Profil zu konvertieren, welches vom Dienstleister angefordert wird.

Vor der Übergabe an den Print-Diensleister muss ein „AdobeRGB“-Bild in den „sRGB“-Farbraum mit dem Befehl „In Profil umwandeln“ konvertiert werden. Das ist in den Profileinstellungen in „Adobe Photoshop“ entsprechend klar gekennzeichnet.
Vor der Übergabe an den Print-Diensleister muss ein „AdobeRGB“-Bild in den „sRGB“-Farbraum mit dem Befehl „In Profil umwandeln“ konvertiert werden. Das ist in den Profileinstellungen in „Adobe Photoshop“ entsprechend klar gekennzeichnet.

4. Mit richtigem Papier und Profil drucken


Möchte man nun aber auch seine Bilder drucken oder drucken lassen, hört es an diesem Punkt noch nicht auf. Hat man das Bild frei nach seinen kreativen Wünschen bearbeitet, soll es schließlich auch auf Papier einen exzellenten Eindruck hinterlassen. Professionelle Dienstleister oder Papierhersteller für den Druck zu Hause bieten daher die entsprechenden ICC-Profile an, was uns später zum „Softproof“ führen wird.

Aber als erster Schritt kommt die Auswahl des Mediums: Welche Papierstärke, glänzend oder matt, vielleicht doch lieber ein AluDibond oder eine Leinwand? Schnell verliebt man sich in eine Papiersorte, aber dies bedeutet nicht, dass sie immer die richtige Wahl sein muss.  

Mit dem per „Datacolor Spyder“ kalibriertem Monitor ist eine Vorschau darüber möglich, wie das Bild nach der Ausgabe auf dem eigenen Drucker aussehen wird.
Mit dem per „Datacolor Spyder“ kalibriertem Monitor ist eine Vorschau darüber möglich, wie das Bild nach der Ausgabe auf dem eigenen Drucker aussehen wird.

Was zum Beispiel durch seine native Struktur den Charakter eines Schwarz-Weiß-Bildes mit viel Textur sehr gut unterstreichen kann, ist für ein Porträt in Farbe einer jungen Frau oft die falsche Wahl. Hier zaubert das „raue“ Papier dann nämlich ungewollt und natürlich nur scheinbar ein wenig Cellulitis in die Haut, wo vorher nichts war.

Das nächste Papier gleicht dem anderen vielleicht in Stärke und Struktur, verfügt aber über Aufheller, was sich in der eigentlichen Papierfarbe widerspiegelt. Während man dann bei einem Papier mit „reinerem“ Weiß dem Bild in der Software vorab einen wärmeren Look verpassen kann, ist der Schritt umgekehrt nicht mehr möglich.

Die Wahl des richtigen Papiers ist wichtig für die Wirkung des Bilds. Stark strukturierte Materialien können sie bei Schwarz-Weiß-Bildern verstärken, bei farbigen Porträts etwa aber auch ungewollte Effekte in der Hautdarstellung zeigen.
Die Wahl des richtigen Papiers ist wichtig für die Wirkung des Bilds. Stark strukturierte Materialien können sie bei Schwarz-Weiß-Bildern verstärken, bei farbigen Porträts etwa aber auch ungewollte Effekte in der Hautdarstellung zeigen.
Glänzendes Papier sorgt für einen besonders brillanten Bildeindruck, doch kann das Foto dann je nach Beleuchtung auch sehr ungünstig Licht reflektieren.
Glänzendes Papier sorgt für einen besonders brillanten Bildeindruck, doch kann das Foto dann je nach Beleuchtung auch sehr ungünstig Licht reflektieren.

Um hier vorab die richtige Wahl zu treffen, bieten Papierhersteller wie Ilford und viele Druckdienstleister Mustermappen an und helfen so bei der Auswahl des „Wunschpapiers“ für das entsprechende Motiv. Was uns zum jeweiligen ICC-Profil für den verwendeten Medientyp zur führt. Ein solches Profil dient dazu, 

  • das Bild vor dem Druck in entsprechender Software zu begutachten („Adobe Photoshop“ oder das von Datacolor mitgelieferte Programm) und gegebenenfalls noch entsprechend zu bearbeiten oder
  • während des Drucks an das gewählte Papier anzupassen.

Welche jeweilige „Renderpriorität“ man dem Profil entsprechend auswählen sollte, findet man ebenfalls in den Instruktionen der jeweiligen Papieranbieter und Dienstleister. Die per Papierprofil veränderte Darstellung auf dem Bildschirm ist dann der sogenannte „Softproof“.

Durch Kalibrierung des Monitors und passende Wahl des Papierprofils vor dem Druck behält man auch bei Ausgabe auf sehr unterschiedlichen Materialen farblich den korrekten Überblick.
Durch Kalibrierung des Monitors und passende Wahl des Papierprofils vor dem Druck behält man auch bei Ausgabe auf sehr unterschiedlichen Materialen farblich den korrekten Überblick.

Programme wie „CaptureOne“, „Adobe Lightroom“, „Adobe Photoshop“ und mehr bieten diese Funktion. Hat man das Profil einmal auf dem Rechner installiert, kann man es für den Softproof nutzen, wie hier zum Beispiel in „Photoshop“. Dorthin gelangt man über Ansicht -> Proof einrichten -> Benutzerdefiniert…

So ist es auch problemlos möglich, vergleichbare Ergebnisse mit verschiedenen Papieren unter Verwendung verschiedener Drucker oder Dienstleister zu erzielen. Hier werden dann Unterschiede und Eigenschaften des jeweiligen Papiers sichtbar, die sonst für böse Überraschungen sorgen können, selbst wenn die Eigenschaften des Papiers im Grunde doch positiv sind.

In „Adobe Photoshop“ kann unter Ansicht die Proof-Darstellung mit dem passenden Profil für das gewählte Papier eingestellt werden.
In „Adobe Photoshop“ kann unter Ansicht die Proof-Darstellung mit dem passenden Profil für das gewählte Papier eingestellt werden.

Im Beispiel unten ist in der Monitoransicht noch Zeichnung in den schwarzen Bereichen zu sehen. Auch das Papier bringt die tolle Eigenschaft mit sich, selbst tiefes Schwarz gut darstellen zu können. Druckt man dieses Foto aber ohne Anpassung an das Papier per richtigem Profil, dann wird man im Ergebnis mit ungewünschten Bereichen ohne Zeichnung im Schwarz konfrontiert.

Dank Profilierung von Monitor und Papier lassen sich schwierige Schwarz-Weiß-Bilder korrekt darstellen und auf Papier ausgeben.
Dank Profilierung von Monitor und Papier lassen sich schwierige Schwarz-Weiß-Bilder korrekt darstellen und auf Papier ausgeben.

Farbmanagement zum Sonderpreis

Datacolor-Produkte bis 9. April 2018 mit starken Rabatten


Noch bis zum 9. April 2018 bietet Datacolor eine Reihe seiner Farbmanagement-Lösungen zu echten Hammerpreisen an. So kostet das für Fotografen besonders interessante Set Spyder5CAPTURE PRO mit 299 € satte 90 € weniger (UVP: 389 €), während die für FineArt-Drucker interessante Produktzusammenstellung Spyder5STUDIO sogar mit 299 € ganze 150 € günstiger ist (UVP: 449 €). 

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