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Frisch geadelt

Beauty-Aufnahmen mit dem Huawei P10

Ein FOTO HITS-Leser bekam die Chance, dem Starfotografen Guido Karp zu assistieren. Da er die Beauty-Aufnahmen für „Princess for one day“ mit dem Huawei P10 dokumentierte, erlaubt er auch anderen Lesern faszinierende Einblicke.

Star-Assistent

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Julian Schneider war der glückliche Gewinner der Ausschreibung in FOTO HITS 11/2017. Als „Assistant for one day“ begleitete er einen Tag lang den Profi Guido Karp und sein Team.

Ich heiße Julian Schneider und sehe mich als leidenschaftlichen Amateurfotografen. Schon lange bin ich ein Fan von Guido Karp und seiner Arbeit. Umso glücklicher war ich, dass ich ihm auf seiner „Princess for one day“-Tournee exklusiv als „Assistant for one day“ über die Schulter schauen durfte.

Für mich ging es früh mit dem ICE nach Berlin los, wo ich auf einen schon morgens gut gelaunten Guido traf. Mit dem insgesamt 23-köpfigen Princess-Team war er gerade mitten im Aufbau fürs Shooting. Ich hatte keine Ahnung, welcher Aufwand nötig ist, um eine große Zahl von Frauen zu porträtieren. Tatsächlich war ich etwas skeptisch: Denn jeden Tag hundert Frauen zu stylen und zu fotografieren –  das macht man nicht mal so nebenher.

In meinen kühnsten Träumen hätte ich mir keinen so eng verzahnten Arbeitsablauf vorgestellt. Die Stylisten hatten Zeit, auf jede Kundin einzugehen, fragten nach ihren Wünschen und erklärten während des Schminkens, was sie gerade machten. Wissbegierig dokumentierte ich alle Schritte mit dem Huawei P10 mit Leica Dual-Kamera, das mir zu diesem Zweck überreicht wurde. Erfreulicherweise kam ich sofort mit der Handhabung zurecht. Daher wechselte ich oft in den Pro-Modus, um etwa den Weißabgleich manuell anzupassen, was mit einem Fingerwisch erledigt war. 

Nachfolgend ging es ins Studio, wo Guido mit unglaublicher Präzision arbeitete. Alle zwei Stunden begann dann eine neue Runde der „Princess for one day“-Aufnahmen. Bei je fünf Sitzungen wurden tatsächlich über hundert Frauen abgelichtet. Hektik kam dabei nicht wirklich auf, dafür waren das Team zu routiniert und die Abläufe zu gut organisiert. 

An diesem Tag erhielt ich ganz neue Einblicke in die Arbeitsweise eines Profi-Teams. Als Lohn für meine „Mühe“ durfte ich das Huawei P10 sogar behalten.

Werde Prinzessin

Die Aktion „Princess for one day“ ist eine der weltweit erfolgreichsten Foto-Beauty-Tour-Events. Gemäß dem Motto „In jeder Frau steckt ein Top-Model“ unterstützt ein Profi-Team Frauen dabei, sich von ihrer schönsten Seite zu zeigen. Nach ausverkauften Veranstaltungen in den USA geht die Tour von November 2017 bis Ostern 2018 durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Alle Termine:

www.princess-for-one-day.com

Video-Funktion

Smart und im besten Licht

Das Smartphone Huawei P10 bewährte sich in einer absolut profesionellen Umgebung. Schon im Studio, in dem das „Vorher“-Bild entstand, wurde nicht an der Ausrüstung gespart. Es beinhaltete ein Manfrotto-Stativ und eine „Four Square“-Softbox mit Canon-Speedlite-Blitz, der von der Kamera direkt per Sender angesteuert wurde.

Im eigentlichen Prinzessinnen-Studio konnte ich aus dem Vollen schöpfen, denn es war mit den neuesten Leuchten der Firma „Aputure“ und Reflektoren von „Chimera“ ausgestattet. Die sich daraus ergebende Lichtsituation kann nur mit dem Adjektiv „charmant“ beschrieben werden.

Für die Nachbearbeitung gab es Equipment vom Feinsten: Hardware-kalibrierte Monitore vom Eizo, Wacom-Stifttabletts, riesige Epson-Drucker mit sehr hammermäßigem Porträtpapier – ich kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Eine Ahnung davon, was ein Profi-Licht zusammen mit dem Huawei P10 ergibt, bekommt man vom Foto, das ich als Aufmacherbild geschossen habe.

Huawei P10

Das „Princess“-Team blieb cool, aber ich war in meiner Aufregung froh, dass bereits der Auto-Modus zuverlässig arbeitete. Für einige der Bilder oben tippte ich einfach auf das Symbol mit dem Kopf und es erschien die Meldung „Porträt aktiviert“. Tatsächlich hatte ich praktisch keinen Ausschuss. Eigentlich bin ich kein Pixel-Peeper: Aber ich war interessiert, was die in Kooperation mit Leica entwickelte Dual-Kamera bringt. Selbst in der Vergrößerung sind die Details mehr als ansehnlich (siehe etwa Bild oben rechts). Noch feinere Ergebnisse sollen ja die Raw-Daten bringen …

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Pünktlich um 10.30 Uhr ging es los: Ich fotografierte die ersten Prinzessinnen in spe in der Weitwinkel-Einstellung des Huawei P10.
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Nach der Begrüßung entstand das „Vorher“-Foto.
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Selbst als ich den Bildschirm bei der Vorher-Aufnahme abfotografierte, lieferte das Huawei P10 ausgewogene Kontraste.
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Das Shooting selbst stand im Zeichen des klassischen, strahlenden Porträtbilds. Dementsprechend waren die Make-ups durchaus alltagstauglich. Das Huawei P10 gab die Hauttöne verblüffend natürlich wieder.
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Trotz des intensiven Lichts am Schminktisch produzierte das Huawei P10 keine ausgefressenen Bildbereiche.
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Nachdem die ersten Damen gestylt waren, ging es um 11.30 Uhr ins vorbereitete Fotostudio.
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An insgesamt fünf Arbeitsplätzen wurden dann die Bilddaten katalogisiert, die Raw-Daten farblich aufbereitet und mit Photoshop optimiert.
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Abschließend wurden die Fotos auf CDs gebrannt und ausgedruckt. Ob Profi-Kamera oder Huawei P10: Ich habe gelernt, dass statt teurer Accessoires ein professionelles Make-up entscheidend ist. Im Modus „Porträt“ etwa gibt das Huawei P10 selbst Nuancen des Make-ups hervorragend wieder.