Google Street View
Google Maps enthüllt private Körperteile und muss zahlen
Laut der amerikanischen Nachrichten-Seite CBS News erhielt ein Mann 12.500 US-Dollar, da eine Google Street View-Kamera seinen nackten Hintern aufgenommen hatte. Damit nicht genug, fand sich die Abbildung auf Google Maps online wieder. Da das Foto zusammen mit dem Straßennamen und Adresse publiziert wurde, war der Mann leicht zu identifizieren, was ihm den Spott von Nachbarn und Kollegen einbrachte.
Der argentinische Polizist stand barfuß bis zum Kopf in seinem Garten, als ein Google Street View-Auto vorbeifuhr. Dabei befand er sich hinter einem zwei Meter hohen Zaun, doch die erhöht angebrachte Kamera erwischte ihn dennoch. Auch ein deutsches Gericht würde dies als Eindringen in die Privatsphäre ahnden; Ein Street-Fotograf etwa darf nicht durch fremde Fenster und in Gärten fotografieren, insbesondere wenn er etwa eine Leiter zuhilfe nimmt.
Das Gericht sagte in zweiter Instanz, dass Google sich des Problems eigentlich bewusst sei, da es Gesichter und Nummernschilder verpixele. Dies hätte auch im vorliegenden Fall geschehen müssen.