Erstellt von FOTO HITS-Redaktion
| Kategorien:  Kameras  

Leica M-11D

Ansichtsverzicht

Einer der größten Vorteile der digitalen Kameratechnik ist die sofortige Verfügbarkeit und Kontrolle der Aufnahmen auf einem LC-Monitor. Von Leica kommt jetzt mit der M11-D eine neue Messsucherkamera, die bewusst darauf verzichtet. Fans der analogen und entschleunigten Fotografie erhalten mit ihr nämlich einen hochmodernen 60-Megapixel-Fotoapparat ohne Bildschirm. Die Aufnahme sieht man daher erst in der digitalen Dunkelkammer, also wenn die Dateien am heimischen Rechner von der SD-Speicherkarte auf den Computer übertragen und in einer Foto-Software geöffnet wurden. Modernste Technik verwendet die Kamera hingegen bei der Sicherung ihrer Fotos, denn diese lassen sich per Content-Credentials-System mit einem digitalen Wasserzeichen versehen.

An der Kamera erfolgt die Wahl des Bildausschnitts mittels des analogen Messsuchers, in dem digitale Zusatzinformationen wie die Bildfeldbegrenzung abhängig von der Brennweite des angeschlossenen Objektivs eingeblendet sind. Über ihr M-Bajonett lassen sich die exzellenten Objektive des Traditionsherstellers mit ihr verbinden.

Alle Belichtungsparameter wie ISO-Lichtempfindlichkeit, Blende, Verschlusszeit und Entfernung kann man von Hand vorgeben. Die Kamera zeichnet Raw-Aufnahmen im DNG-Format auf und lässt sich nativ auf kleinere Bildformate wie 36 oder 18 Megapixel umschalten – man muss also nicht immer die höchstmögliche Auflösung verwenden. Sie besitzt einen drei Gigabyte großen internen Speicher, um ohne SD-Karte (UHS-II-kompatibel) bis zu 15 Raw- oder 100 JPG-Bilder aufzuzeichnen.

Die Leica M11-D ist ab sofort in den Leica Stores oder im Fachhandel für eine unverbindliche Preisempfehlung von 9.350 Euro erhältlich.


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