Erstellt von FOTO HITS-Redaktion
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Leica Oskar Barnack Award

LOBA-Siegerfotos von 2025 gastieren im Reiss-Engelhorn-Museun

Die Siegerfotos plus ausgewählte Finalisten des renommierte Leica Oskar Barnack Award (LOBA) 2025 kann man in Mannheim bewundern. Rund 50 Arbeiten zeigen die Themen und Tendenzen der zeitgenössischen Fotografie. Sie sind vom 14. April bis 14. Juni 2026 im Atrium der rem-Stiftungsmuseen in C4,12 ausgestellt. 

Zum Auftakt der Ausstellung begrüßen die Reiss-Engelhorn-Museen am 14. April um 18 Uhr den LOBA 2025-Gewinner in der Kategorie „Newcomer“. Im Gespräch mit ZEPHYR-Leiterin Stephanie Herrmann gewährt Fotograf Serghei Duve (siehe Interview in FOTO HITS 12/2025) einen Einblick in seine Arbeit. Er wurde 1999 in Chișinău, Moldawien geboren. Seine Eltern zogen mit der Familie nach Deutschland, als er ein Jahr alt war. In der Serie „Bright Memory“ wird aus einer persönlichen Spurensuche eine Erzählung über politische und persönliche Verwerfungen. Die Veranstaltung findet in den rem-Stiftungsmuseen in C4,12 statt, der Eintritt beträgt 10 Euro.

Den Hauptpreis der LOBA erhielt Alejandro Cegarra. Der aus Venezuela stammende und in Mexiko lebende Fotograf (*1989) widmet sich in seiner Schwarz-Weiß-Serie „The Two Walls“ den unmenschlichen Bedingungen im mexikanischen Grenzgebiet zu den USA. Außerdem sind in der Ausstellung Bilder von Arlette Bashizi, Lynsey Addario, Xiangjie Peng und Gideon Mendel zu sehen. Ihre für den LOBA 2025 nominierten Serien heben wichtige Herausforderungen unserer Gegenwart heraus. Dabei handelt es sich etwa um die anhaltenden Verteilungskämpfe in der Demokratischen Republik Kongo, ein krebskrankes Mädchen in der Ukraine und Überschwemmungskatastrophen infolge der globalen Klimakrise.


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