Erstellt von FOTO HITS-Redaktion
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Naturfotografie

Fritz Pölking Preise verliehen

Der internationale Fritz Pölking Preis ist ein Sonderpreis des Wettbewerbs Europäischer Naturfotograf des Jahres. Er wird seit achtzehn Jahren zu Ehren des 2007 verstorbenen Fritz Pölking von der Gesellschaft für Naturfotografie (GDT) gemeinsam mit dem Tecklenborg-Verlag ausgeschrieben. 

Mit Javier Aznar hat erneut ein spanischer Fotograf den Fritz Pölking Preis gewonnen. Seine fotografische Story „Liebe, Hass und Klapperschlangen“ setzt sich mit der kulturellen und ökologischen Bedeutung von Klapperschlangen einerseits und ihrer traditionellen Bejagung andererseits auseinander und überzeugte die internationale Jury.

Der Fritz Pölking Jugendpreis geht in diesem Jahr an Tobias Gjerde aus Norwegen. Mit seinem Portfolio „Norwegischer Winter“ widmet er sich den Tieren, die auf bewundernswerte Weise und mit enormer Widerstandsfähigkeit den Extremen des Winters trotzen.

Javier Aznar aus Spanien setzte sich mit der komplexen Beziehung des Menschen zu Klapperschlangen auseinander. Teils werden sie gefürchtet und verfolgt, teils als Götter verehrt.

Die Reportage beleuchtet die widersprüchliche Beziehung zwischen Mensch und Schlange – und ruft zu einem längst überfälligen Perspektivwechsel auf: Nur wenn Angst und Vorurteile überwunden werden, haben Klapperschlangen eine Zukunft in der amerikanischen Landschaft.

Preisträger Javier Aznar aus Spanien konzentriert sich in seinen Arbeiten auf naturkundliche Storys und den Schutz von Wildtieren und ihre Beziehung zum Menschen. Er ist davon überzeugt, dass die Kraft der Fotografie dazu beitragen kann, den Planeten und die Tiere und Pflanzen, die auf ihm leben, zu erhalten. 

Tobias Gjerde überzeugte die Jury mit einem Portfolio über Tiere, die auf bewundernswerte Weise und mit enormer Widerstandsfähigkeit den Extremen des norwegischen Winters trotzen. Tobias Gjerde: „Wenn der Schnee den Boden bedeckt, zeigt sich nur eine leere, minimalistische Landschaft, weiß wie eine Leinwand – ein Paradies für Fotografen, ein Albtraum für die Tiere. Wenn die Temperaturen sinken und der Wind auffrischt, haben wir Menschen in der Regel eine Wahl: draußen in der eisigen Kälte zu bleiben oder Schutz in einem warmen Haus, einer Hütte oder einem Zelt zu suchen. Die Tiere haben diese Möglichkeit nicht. Sie müssen die unerbittliche Witterung ertragen, die Mutter Natur ihnen beschert hat.“

Die Ehrung der beiden Sieger erfolgt im Rahmen der feierlichen Preisverleihung des Wettbewerbs Europäischer Naturfotograf des Jahres 2025 auf dem Internationalen Naturfotofestival der GDT am Freitag, dem 24. Oktober 2025, um 18 Uhr in Lünen an der Lippe.


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