Neues für Adobe Premiere Pro und After Effects
Mehr Farbmanagement, schneller und stärker in 3D-Workflow integriert
Vom 13. bis 16. September 2024 findet mit der IBC in Amsterdam Europas größte Broadcast-Messe statt. Das nimmt Adobe zum Anlass, im Vorfeld Neuerungen für das Videoschnittprogramm Adobe Premiere Pro und das Effektprogramm After Effects vorzustellen.
In Premiere Pro hält nun verstärkt das Color Management Einzug. Damit reagiert der Software-Hersteller auf die wachsende Anzahl von Raw-Dateiformaten oder flachen Bildstilen von Canon, Nikon, Sony und anderen in Log-Formaten. In dem Videoschnittprogramm lassen sich jetzt automatisch Farbwandlungen wählen, ohne einzelne Clips zum Beispiel mit LUTs oder manuellen Korrekturen verarbeiten zu müssen. Dabei stehen Vorgaben für normale und standardisierte Farbformate als auch HDR-Systeme zur Auswahl. Außerdem hat der Software-Hersteller die Verarbeitung von AVC- und HEVC-Videos durch Nutzung von hardware-beschleunigten Algorithmen verbessert, zusätzlich die Ausgabe von ProRes-Videos um Faktor drei schneller gemacht und die Liste kompatibler Raw-Formate um neue Varianten von Sony, Canon, RED und Arri erweitert.
In Adobe After Effects verbesserte das Unternehmen den Workflow mit 3D-Modellen, erweiterte die Liste der Animationsvorgaben um 33 Stück und vertiefte die Zusammenarbeit zwischen der Video-Software und den Substance-Programmen aus gleichem Haus, die der Modellierung, der Texturierung und Animierung von 3D-Objekten dienen.