Wettbewerbs-Gewinner
Weltbeste Bilder rund ums Essen wurden prämiert
Die Siegerbilder der World Food Photography Awards sind ermittelt. Sie wählte eine internationale Jury unter dem Vorsitz des bekannten Food-Fotografen David Loftus aus, weitere Mitglieder waren der Starkoch Jamie Oliver und Tom Athron, CEO von Fortnum & Mason. In den 27 Wettbewerbskategorien billierten auch einige deutsche Teilnehmer, die sich gegen 9.000 Mitbewerber aus über 50 Ländern durchsetzen.
- Lara Zeh gewann die Kategorie „Der RPS-Studentenpreis für Food-Fotografie des Jahres“ für ihre stilvolle Aufnahme eines roten Cocktails. Zudem erhielt sie den zweiten Platz für eine symmetrische Studie eines klassischen Martinis.
- Die deutsche Fotografin Anne Mason-Hoerter wurde für ihre kreative Aufnahme „Kandierte Birne" mit dem Bimi-Preis ausgezeichnet (der Broccoli-Produzent ist Sponsor) und erhält ein Essen für zwei Personen in einem Michelin-Sterne-Restaurant. Zudem belegte sie mit „Feigen in Sirup“ den zweiten Platz in der Kategorie „Production-Paradise für bereits veröffentlichte Arbeiten“.
- Elena Cremer erhielt die Auszeichnung „Highly Commended“ in der Kategorie „Torten-Award“ für ihre verspielte Aufnahme „Kirschdame Noisette“.
Ein berührendes Bild mit dem Titel „Eine Frau isst in einer Kantine der Sowjet-Ära“ der britischen Fotografin Jo Kearney wurde zum Gesamtsieger der World Food Photography Awards gekürt. Es entstand im Sanatorium Khoja Obi Garm in den Bergen Tadschikistans. Der monumentale Betonkomplex wurde über radonhaltigen heißen Quellen errichtet. Es ist eines der wenigen noch in Betrieb befindlichen Sanatorien dieser Art. Die Gäste folgen dort festgelegten Behandlungen wie Thermalbädern und Dampftherapien. Passend zur therapeutischen Ausrichtung erhalten sie nahrhafte Speisen – darunter Suppen, Obst, Tee und traditionelle tadschikische Gerichte. Mit Kosten von etwa 29 Euro pro Tag für Unterkunft, Verpflegung und Behandlungen ist das Sanatorium äußerst beliebt. Für ihren Gesamtsieg erhielt Jo Kearney ein Preisgeld von 5.000 englischen Pfund (GBP).