Software: Krita AI Diffusion

Beschreibung

Krita dient eigentlich eher als Mal- denn als Foto-Software. Doch ist sie mit einer künstlichen Intelligenz erweiterbar, die auch für Lichtbilder spannende Möglichkeiten bietet.

Selbst KI-Verächter wollen Bildausschnitte vergrößern oder eine Mülltüte aus der Landschaftsaufnahme retuschieren. Krita vereinfacht dies und andere Arbeiten. Natürlich kann es auch ein künstliches Motiv per Texteingabe generieren, was aber hier nicht interessieren soll. Wesentlicher für Fotografen sind die folgenden Funktionen:

  • Der Benutzer markiert einen Bildbereich und ersetzt dessen Inhalt. Dazu tippt er einfach eine Beschreibung ein.
  • Ein Motiv ist um eine leere Fläche erweiterbar. Diese füllt Krita mit Texturen, die sich nahtlos ins Foto einfügen. 
  • Aus Tiefenkarten des HEIC-Bildformats entstehen eigene Motive.
  • Man gibt ein Referenzfoto vor, anhand dessen die KI eine eigene, neue Version erfindet.
  • Krita skaliert Dateien in hervorragender Qualität. 

Zuerst muss die Basis-Software von www.krita.org installiert sein. Dann lädt man das AI  Plug-in von github.com. Es landet als krita_ai_diffusion-1.16.1.zip auf der Festplatte.

  1. In Krita geht der Benutzer zu „Extras – Skripte – Import Python Plugin from File“ und wählt die Zip-Datei aus.
  2. Nach einem Neustart ist das Plug-in in „Einstellungen – Andockbare Dialoge – AI Image Generation“ aufrufbar.
  3. Das neue Fenster rechts unten meldet eine unfertige Konfiguration. Unter „Configure - Online-Service“ lotst „Connection - Sign in“ zu interstice.cloud, wo man sich registriert.
URL https://github.com/Acly/krita-ai-diffusion/releases/tag/v1.31.2