| Beschreibung |
Wer etwa eine Einladung professionell layouten will, benötigt entweder das kostenlose Scribus oder das hochpreisige Adobe Indesign. Nun hat man ein drittes Programm zur Auswahl. Der Vivadesigner kostet eigentlich ab 129 Euro, doch die Version 10 ist mit einigen Einschränkungen gratis erhältlich. Trotzdem gelingen damit überzeugende Ergebnisse. Man arrangiert Text- und Bildkästen, hinterlegt Felder mit Farben und Farbverläufen und erhält kleine Helfer wie eine Rechtschreibprüfung. Bezüglich Handhabung nimmt mancher Einsteiger etwa die fehlende Tabellenfunktion auch als Vorteil wahr. Denn Layoutprogramme sind grundsätzlich weniger intuitiv als etwa Microsoft Word benutzbar. Doch wer einmal begriffen hat, wie er die Bausteine für ein Handzettel-Layout anordnet und befüllt, kommt damit sehr weit. Mit etwas mehr Kenntnissen gestaltet der erfahrene Benutzer eigene Seiten- und Stilvorlagen, die die Arbeit zunehmend leichter von der Hand gehen lassen. Dagegen sind Profi-Werkzeuge wie Scribus oder gar Adobe Indesign weitaus komplizierter aufgebaut. Eine kleine Hürde ergibt sich freilich beim Export des Resultats. Der Vivadesigner gibt sie nur als so genannte PostScript-Datei aus. Allerdings lässt sich das leicht überbrücken. Der einfachste Weg ist, sie von einem Internet-Service wie online2pdf.com ins geläufige Format PDF umwandeln zu lassen. Auch das kostenlose Bildbearbeitungsprogramm GIMP (http://gimp.org) kann sie öffnen und ausdrucken. Es besitzt den Vorteil, dass es PostScript zudem in Bildformate wie JPG konvertiert. |
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| URL | http://viva.systems/de/designer/ |