Hasselblad hat auf der photokina 2012 die Zusammenarbeit mit Sony bekannt gegeben und dabei die erste spiegellose Systemkamera des Unternehmens vorgestellt.
Die Hasselblad Lunar ist technisch mit der Sony NEX-7 verwandt und verfügt über einen APS-C-großen Sensor mit 24 Megapixel Auflösung. Das Bajonett nimmt Objektive mit Sonys E-Anschluss sowie per Adapter auch Sony/Minoltas A-Anschluss auf. Außer einem großzügig geschwungenen Kameragriff ist im Gehäuse neben einem Blitz auch ein elektronischer OLED-Sucher integriert. Der rückseitige Monitor ist klappbar und hat eine Bildschirmdiagonale von rund 7,6 Zentimeter (drei Zoll).
Fotos nimmt die Lunar in RAW und JPEG auf, Serienaufnahmen sind mit bis zu zehn Bildern pro Sekunde möglich. Der Kontrastvergleich-Autofokus verwendet drei Messzonen mit 25 Punkten, kann die Schärfe bei bewegten Motiven schnell nachführen und bietet eine Peaking-Funktion als visuelle Hilfe beim fokussieren.
Eine deutliche Abgrenzung zu den NEX-Kameras von Sony hat Hasselblad in der Gestaltung der Lunar vollzogen. So wurde das Gehäuse der Kamera aus einem massiven Alumium-Legierungsblock gefräst und mit kohlefaserverstärkten Kunststoffen versehen. Die wichtigsten Bedienelemente bestehen aus Titan, die Griffschalen sind in verschiedenen Varianten aus Naturholz und Kohlefaser erhältlich. Hasselblad plant die Auslieferung der Lunar, die an die erste Kamera im Weltall erinnern soll, für das erste Quartal 2013. Der Preis soll rund 5.000 Euro betragen.
Link: www.hasselblad-lunar.com
Aktuelle Ausgabe

Anzeige:
Anzeige:
E-Paper Edition
Anzeige:
Top-Test in der aktuellen Ausgabe
Fotohits-News auf iPhone & iPad
News aus der Fotowelt
Tagesaktuell dank Online-Funktion!
Download über den Apple App Store.
Diskussionsforum
Wie weit darf die Presse gehen?
2 Punkte:1.)Sachfotografie und gerade Pressefotografie sollte das darstellen, was die Kamera ohne große Bearbeitung sieht.Für mich ist d ...
Newsletter

Aktuelle Nachrichten, Hinweise auf Wettbewerbe und Aktionen rund um das Thema Fotografie gibt es im FOTO HITS-Newsletter.
Newsletter abonnierenKolumne: Klaus-Dieter meint ...