Software: Olive Video Editor

Beschreibung

 In vielen Video-Programmen hangeln sich die Benutzer durchs Menü. Dagegen verknüpfen sie im Olive Editor alle Filter und Verbesserungen im Bauklötzchensystem.

Im Screenshot sieht man anschaulich, wie der Olive Video Editor funktioniert: Kreative wählen aus einer Vorgabensammlung diverse Elemente aus und verknüpft sie miteinander. So bauen sie stückweise eine Befehlskette auf, die sie jederzeit bequem neu gruppieren können.

Beispielsweise wendet ein Regisseur auf seinen Film Farbänderungen und Effekte an, dann ergänzt er ihn mit Überblendungen und Textkästen. Zu dieser Kategorie gehören auch Vor- und Abspann, für die ein eigener Flächen- und Titelgenerator bereitsteht.

Vorgesehen ist auch so genanntes Keying: Hat man eine Szene vor einem Greenscreen aufgenommen, erhält sie mühelos einen neuen Hintergrund. Die Palette an Möglichkeiten ist zwar geringer als bei der kostenpflichtigen Konkurrenz wie etwa Adobe Premiere, aber dessen ungeachtet durchaus alltagstauglich. Zu beachten ist allerdings, dass sich das Programm in der sehr frühen Version 0.2 befindet. 

Das Ergebnis des Bauklötzchensystems ist oben im linken Fenster zu sehen. Daneben verfügt das Video-Programm über die gängigen Werkzeuge wie eine Zeitleiste, in der man Fotos und Videoschnipsel anordnet, um sie in eine zeitliche Abfolge zu bringen.

Zum Schneiden stehen die üblichen Rippel-, Schnitt- und Rutsch-Werkzeuge zur Verfügung. Sogar hochauflösende 4K-Videos lassen sich bearbeiten, was auch bei leistungsschwachen Rechnern gelingt.

Weiter Tipp für Video-Editoren in unserer Software-Datenbank: Openshot macht es besonders einfach, Filme mit mannigfaltigen Effekten zu gestalten, Shotcut ist leistungsfähiger, was Natron noch übertrifft, sich aber leider etwas sperrig zeigt.

URL https://olivevideoeditor.org