Bereits die Kamera-Software versucht, Bildrauschen herauszufiltern. Aber angesichts von Millionen RGB-Pixel reichen die eingebauten Prozessoren nicht aus, gründlicher schafft es ein Desktop-PC mit der Franzis-Software. Diese erkennt sogar sieben verschiedene Arten von Rauschen und korrigiert sie mit ihrer Natural-Grain-Engine.
Innerhalb von Sekunden analysiert DENOISE projects 3 ein Foto und errechnet daraus mehrere Bildvorschläge. Hierfür muss man keine Software-Menüs verstehen oder Regler bedienen. Wie oben zu sehen ist, kann man links aus den Vorschaubildern dasjenige auswählen, das per Augenmaß am besten gefällt. Ein Mausklick genügt also, um das beste Ergebnis zu erhalten. Besonders erfreulich ist, dass Franzis DENOISE projects 3 professional sogar Raw-Formate verarbeiten kann. Sie enthalten weitaus mehr Informationen als etwa das JPG-Format und kitzelt daher noch mehr Bildqualität heraus.
Wer will, kann das Ergebnis selbst nach Augenmaß verfeinern. Beispielsweise erlaubt es die Vorgabe „Farbdominanz“, gezielt die Störpixel im Türkis eines Himmels zu entfernen. Das Menü „Korrekturbilder“ wiederum nimmt ein sogenanntes Darkframe entgegen, also ein mit Objektivdeckel aufgenommenes Bild. Es dient dazu, defekte Sensorpixel zu lokalisieren und dann präzise zu retuschieren. Sollte der eigene Computer die nötige Leistung besitzen, ist der Modus Pro+ eine gute Wahl. Er erfordert zwar etwas mehr Rechenzeit, ist aber noch leistungsstärker.
Der Vorteil des Programms beginnt schon beim Auslösen: Denn nun kann man entspannt auch bei wenig Licht Fotos schießen, die trotzdem das Auge erfreuen.
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