Erstellt von FOTO HITS-Redaktion
| Kategorien:  Kameras  

16 Augen mit Verspätung

16 mal 28, 70 und 150 Millimeter

Die Light L16 wird endlich ausgeliefert. Nachdem die höchst ungewöhnliche Kamera ursprünglich im Sommer 2016 erhältlich sein sollte, werden nun die ersten Modelle an die Vorbestellter ausgeliefert.

Die L16 arbeitet mit 16 Kameramodulen, die in einem sehr flachen Gehäuse eingebaut sind. Ihre Aufnahmeeinheiten mit jeweils 13 Megapixel sind daher quer zur Optik eingebaut sind und werfen über einen Spiegel die Fotos die Sensoren. Drei Modultypen mit 28, 70 und 150 Millimetern Brennweite kommen dabei zum Einsatz, sodass zwischen zehn und 16 Aufnahmen gleichzeitig entstehen, aus denen dann das finale Foto berechnet wird. So erzeugt die L16 Bilder, deren Auflösung von Hersteller Light mit „52+“ Megapixel angegeben wird und in die man auch zoomen kann.

Die maximale Lichtempfindlichkeit der Sensoren gibt Light mit ISO 3.200 an, die Naheinstellgrenzen liegen je nach Objektiv zwischen zehn Zentimetern für die Weitwinkeloptiken und einem Meter für die 150-Millimeter-Module. Die Kamera nutzt einen internen Speicher von 256 Gigabyte und sichert Fotos als JPEG oder DNG-Raw-Bilder.

Die bei Ankündigung der Kamera vorbestellten L16-Modelle werden nun an die Endkunden ausgeliefert. Auf Anfrage von FOTO HITS teilte der US-Hersteller mit, dass weitere Bestellungen demnächst entgegennehmen zu können und man zudem hoffe, mit dem internationalen Vertrieb Ende des Jahres 2017 beginnen zu können.




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