Apple iMac M4
Schnellerer Prozessor, mehr Farben
Die Woche von Neuvorstellungen des Herstellers Apple, die in den nächsten Tagen noch so einige Dinge erwarten lässt (Stand 29.10.2024), hat das Unternehmen mit der Präsentation aktualisierter iMacs begonnen. Wichtigste Verbesserung: Die Desktop-Rechner sind jetzt mit dem derzeit modernsten M4-Prozessor des Herstellers ausgerüstet. Diesen hatte Apple überraschenderweise zunächst in seinem jüngsten Table-PC genutzt, das im Sommer 2024 vorgestellt worden war (siehe FOTO HITS-Test in 8/2024).
Gegenüber den ersten M-Prozessoren, die Apple auf Basis der ARM-Technik selbst entwickelt, verspricht der Hersteller eine Beschleunigung um bis zu Faktor 1,7. Bei rechenintensiven Anwendungen wie Bild- oder Videobearbeitung sollen sie gemeinsam mit ihren integrierten Grafikkernen sogar um das 2,1-fache flotter sein.
Die Neural Engine im M4 unterstützt die ebenfalls am 28.10.2024 angekündigten KI-Lösungen unter der Bezeichnung „Apple Intelligence“. Diese Softwares sind derzeit jedoch nur in den USA beziehungsweise englischsprachigen Versionen des Betriebssystems nutzbar sind.
Die Grundausstattung mit Arbeitsspeicher beträgt jetzt mindestens 16 Gigabyte. Damit korrigiert der Hersteller einen wichtigen Kritikpunkt der bisherigen iMac-Systeme. Maximal sind 32 Gigabyte möglich, wobei die Größe des Arbeitsspeichers ebenso wie die der Festplatte beim Kauf festgelegt werden muss, da sie sich durch das SoC-Konzept (System on a Chip) des M4-Prozessors nicht nachträglich ändern lassen. Die wählbaren Festplattengrößen betragen je nach gewählter Variante des M4-Chips (Basismodell acht Prozessorkerne, größere Modelle mit 10 Prozessorkernen) 256 und 512 Gigabyte beziehungsweise ein oder zwei Terabyte.
Die neuen iMacs nutzen weiterhin einen 24-Zoll-Display mit hoher Auflösung, das der Hersteller als 4,5K Retina Display bezeichnet (4.480 x 2.520 Pixel und eine Helligkeit von bis zu 500 Nits).
Der Apple iMac ist ab sofort vorbestellbar. Geliefert werden soll er ab 8. November 2024. Der Preis für das Grundmodell beträgt 1.499 Euro. Die Geräte mit Zehn-Kern-CPU plus Zehn-Kern-Grafikeinheit beginnen bei Preisen von 1.749 Euro.
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