Biografie einer Legende
Marilyn im Spotlight von Sam Shaw
Einige Briefe und zahlreiche Anekdoten erlauben eine private Sicht auf den Star. Einleitend wird Sam Shaw aus einem anderen Buch zitiert: „Als Photograph möchte ich eine Story erzählen. Dies ist eine Marilyn-Story. Über die Marilyn, die ich kannte“.
Wie man weiß, verlief die Geschichte dramatisch. Unterteilt ist sie hier in drei Akte: Der erste stellt den 38-jährigen Shaw und eine unbekannte Blondine vor und der zweite deren stürmische Karriere. Bevor der Vorhang fällt, präsentiert Shaw das private Umfeld der Schauspielerin und erzählt passende Anekdoten. Diese ergänzen einige Briefe, die sich beide schrieben. Der Rezensent zählte sieben, was weniger ist, als der Untertitel „Die unveröffentlichten Briefe“ erwarten lässt. Dazu kommen noch Skizzen, mit denen Shaw Studio-Settings plante.
Wenig überraschend erfährt man also nichts fundamental Neues (Amazon listet über 480.000 Treffer für Bücher über den Leinwandstar auf). Daher wäre für ihre Fans „Dear Marilyn“ nur eine weitere Biografie im Regal. Doch ist die Neuerscheinung eine Empfehlung für alle, denen ein unterhaltsames Werk über sie fehlt. Denn unterhaltsam sind die lebendig geschriebenen Erlebnisse und natürlich die grandiosen Aufnahmen allemal.
Sam Shaw: Dear Marilyn. Schirmer/Mosel 2025, 240 Seiten Hardcover, ISBN 978 3 8296 1046 9, Preis: 49,80 €
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