Erstellt von FOTO HITS-Redaktion
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Kartenleser von Hama: Mit allen und jedem

Im Bereich der Kartenlesegeräte ist seit jeher ein e Prise moralischen Schummelns erlaubt. Das betrifft vor allem die Anzahl der unterstützten Speicherkartenformate und die Transfergeschwindigkeiten. Hamas neues TravelDrive 22-in-1 macht da keine Ausnahme. Zunächst die Liste: Sony liegt in Front mit neun verschiedenen Varianten des Memory-Sticks - MS, MS MagicGate, MS Select, MS Duo, MS Duo MagicGate, MS Pro, MS Pro MagicGate, MS Pro Duo und MS Pro Duo MagicGate. Sie erhalten einen speziellen Steckplatz ebenso wie die MMC-verwandten Kartentypen SecureDigital, MultiMedia, MiniSD, MultiMedia 4.0, RS-MMC sowie RS-MMC 4.0. CompactFlash als Urgestein wird in den Varianten CF Card Typ I und II sowie MicroDrive und MagicStore unterstützt. Das primär von Fujifilm und Olympus genutzte Format xD-Picture Card bildet ein Teil der Meute. Mit dem Oldie SmartMedia, der kaum noch genutzt wird und dem Baby TransFlash, das noch kaum genutzt wird, kann ein mit akribischer Ordnungswut Gesegneter tatsächlich die beachtliche Aufzählung zusammenstellen, in der dann schließlich 22 verschiedene Typen von Speicherkarten enthalten sind. Dass nicht alle gleichzeitig zum Einsatz kommen können - besonders zwei Karten gleichen Typs nicht - soll dabei nicht unerwähnt bleiben. Als sehr positiv zu bewerten ist die Tatsache, dass Hamas Kartenleser nicht nur "echtes" USB 2.0 unterstützt, sondern auch die Möglichkeit offen lässt, das Gerät mit Firmware-Updates für zukünftige Speichervarianten vorzubereiten - so diese dann noch einen der bestehenden Anschlüsse nutzen können. Die Geschwindigkeit des Datentransfers ist primär limitiert durch die Kapazitäten der Speicherkarten. An Software wird der auch im Internet kostenlos erhältliche Bildbetrachter Irfanview mitgeliefert sowie zwei Programme zur Bildbearbeitung von Ulead, außerdem die Wiederherstellungssoftware PC Inspector. Für aktuelle Betriebssysteme wie Windows XP oder MacOS X werden keine Treiber benötigt, für Windows 98 sind zusätzliche Programme inbegriffen. Der Preis ist mit rund 40 Euro angemessen.

 


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