Erstellt von FOTO HITS-Redaktion
| Kategorien:  Notizen  

Künstliche Intelligenz

Schadet Bildbearbeitung Ihrer Gesundheit?

Kann Bildbearbeitung krank machen? Zumindest legt das eine Studie des deutschen KI-Unternehmens Neurapix nahe. Die Firma befragte 423 internationale Fotografen und Fotografinnen, ob sie bei ihnen psychische und physische Erschöpfung bewirke. Die Lösung hat sie auch parat: künstliche Intelligenz zu nutzen, wie sie das Unternehmen anbietet. Insofern sind die Schlussfolgerungen mit Skepsis zu betrachten.

Von den Befragten gaben 58,4 Prozent an, nach langen Bearbeitungssitzungen häufig oder sehr häufig an mentaler Erschöpfung zu leiden. Mehr als neun von zehn Fotografen erklärten sogar, „grundsätzlich“ unter psychischem Druck zu stehen, wobei einige Ursachen über den reinen Berufsbereich hinausgehen.

Aufschlussreiche für alle Computer-Benutzer sind eventuell die genannten Symptome. Am häufigsten sind dies Müdigkeit (70,9 Prozent) gefolgt von Konzentrationsschwierigkeiten (53,4 Prozent) und Augenbrennen (47,3 Prozent). Auch Nacken- (44,2 Prozent), Rücken- (37,6 Prozent) und Kopfschmerzen (24,3 Prozent) sind ein Thema.

Allerdings bringt die KI nach Ansicht der FOTO HITS-Redaktion manchen Berufsfotografen mehr Stress, da sie eine Konkurrenz darstellt. Das galt etwa im Modebereich für die jüngste Kampagne von "Mango" oder die Food-Fotografie. Um hier bestehen zu können, müssen sie neue Techniken erlernen, wie in FOTO HITS 3/2024 der Fotograf und KI-Trainer Michael Schnabl erläuterte.


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