Multikopter
Antigravity A1 bietet herausragende Auflösung und Steuerungsmöglichkeiten
Der schon länger angekündigte Multikopter Antigravity A1 ist nun verfügbar. Als Besonderheit erreicht sie eine Auflösung mit 8K, die bei anderen Modellen mit eingebauter 360-Grad-Kamera aus zwei Einzelaufnahmen zusammengerechnet wird. Das ergibt wiederum mehr Freiheit dabei, den Flugfilm zu nachträglich zu gestalten (framen) oder Effekte wie Tiny Planet oder und Motiv-Tracking einzubauen. Hierfür stehen die Antigravity-App und das Antigravity Studio Desktop bereit.
Die Aufnahme erfolgt - mittlerweile durchaus üblich - mit einer Vision-Brille und einer Handsteuerung. Sie übersetzt Fingerbewegungen in eine Flugrichtung, indem man einfach in die gewünschte Richtung zeigt und den Auslöser betätigt. Die Vision-Brille wiederum reagiert auf die Kopfbewegungen der Piloten, was ihm eine Rundumsicht des Flugs ermöglicht. Ein YouTube-Video veranschaulicht die Anwendung.
Natürlich kann man auch die Flugbahn zuvor festlegen (Sky Path-System). Weitere digitale Helfer sind:
- Sky Genie: Mit einem einzigen Fingertipp führt die A1 komplexe 360-Grad-Manöver wie Orbit, Spiral und Comet aus.
- Deep Track: Es erfasst ein Motiv präsise und sorgt dafür, dass es die ganze Zeit über exakt zentriert bleibt.
- Virtuelles Cockpit: Dank immersiver Überblendung kann man in Echtzeit etwa mit einem mythischen Drachen fliegen. Weitere Ideen sollen folgen.
Technik
Das Herzstück der A1 bilden zwei Objektive plus Sensor mit 1/1,28 Zoll. Sie erfassen 8K mit 30 Bildern pro Sekunde (fps), 5,2K mit 60 fps oder 4K mit 100 fps, und das mit vollen 360 Grad. Dies vermeidet störende Gimbal-Retusche oder toten Winkel.
Die A1 wiegt samt Akku 249 Gramm und passt auf eine Handfläche. Damit erfüllt sie die Vorgaben der EU-Klasse C0 sowie ähnliche weltweite Gewichtsvorschriften. Sie ermöglicht laut Anbieter bis zu 24 Minuten Flugzeit oder sogar bis zu 39 Minuten mit einem optionalen Hochleistungsakku.
Die A1 wird mit einer Vision-Brille geliefert, die sich eine so genannte Pancake-Optik zunutze macht. Hierbei kommen spezielle Linsen zum Einsatz, die Licht durch einen gefalteten optischen Pfad leiten. Damit können Hersteller kompaktere und leichtere Headsets bauen, die aber unter Umständen eine geringeren Helligkeit aufweisen. Hier sind es nur 340 Gramm. Die Micro-OLED-Displays lösen auf einem Zoll pro Auge mit 2.560 mal 2.560 Pixel auf. Die Laufzeit beträgt laut Hersteller bis zu 150 Minuten.
Die Antigravity A1 ist in drei Zusammenstellungen erhältlich:
- Standard-Bundle: 1.399 €
- Explorer-Bundle: 1.599 €
- Infinity-Bundle: 1.699 €