| Kategorien:  Kameras 

Neue Generation des Sofortbilds

Snap+ mit Touch-Screen und drahtloser Bildübertragung

Die Firma Polaroid stellt auf der CES 2016 in Las Vegas ihre Sofortbildkamera Snap+ vor. Allerdings benutzt sie - wie fast alle anderen Sofortbild-Modelle - nicht der altbekannt Entwicklung mit chemischen Emulsionen, sondern beinhaltet einen Mini-Drucker. Auch während des Druckvorgangs ist die Kamera weiter einsetzbar. Bis zu zehn Fotos können der Warteschleife des Druckers hinzugefügt werden. Zuvor kann der Nutzer aus sechs verschiedenen Fotofiltern auswählen, um eigene Aufnahmen beispielsweise mit einem Vintage-Filter zu gestalten oder in Schwarz-Weiß auszudrucken.

Den Drucker bestückt man mit speziellem "ZINK"-Papier, was für "Zero Ink", also "Keine Tinte" steht. Es enthält bereits Farbkristalle, die aber vor dem Druckprozess farblos sind. Als Ergebnis kommt nach etwa einer Minute ein Farbfoto im Format 5,1 mal 7,6 Zentimeter heraus.

Das Nachfolgemodell der Polaroid Snap ist zuerst einmal eine kompakte Digitalkamera mit einem 13-Megapixel-Sensor. Sie dürfte wie der Vorgänger einen 35-mm-Festbrennweite besitzen. Dazu ist sie mit einem großen Monitor mit einer Diagonalen von 3,5 Zoll ausgestattet. Neu ist, dass er als Touchscreen auf Fingerdruck reagiert und die Kamera per Bluetooth kommunizieren kann. Außerdem kann sie Filme in Full-HD gemäß Standard 1080p aufnehmen.

Die Sofortbildkamera "Polaroid Snap+" ist für das vierte Quartal 2016 angekündigt. Eine unverbindliche Preisempfehlung ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt.



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