Erstellt von FOTO HITS-Redaktion
| Kategorien:  Kameras  

Neue Systemkamera von Fujifilm

Fujifilm X-T4 vorgestellt

Fujifilm stellt den Nachfolger der spiegellosen Systemkamera X-T3 vor. Die neue Fujifilm X-T4 nutzt mit dem „X-Trans CMOS 4“ und einer Auflösung von 26,1 Millionen Pixel den gleichen Sensor wie ihre Vorgängerin, bietet aber dennoch eine ganze Reihe umfassender Neuerungen.

Wichtigster Punkt ist die Fünf-Achsen-Bildstabilisierung IBIS der neuen Kamera, die Fujifilm durch die Sensor-Shift-Technik realisiert. Sie arbeitet mit 18 der verfügbaren XF- und XC-Objektive zusammen und erlaubt in der Kombination aus Kamera- und Objektivstabilisierung eine um 6,5 Blendenstufen längere Belichtungszeit.

Das Verschlusssystem wurde neu konzipiert und gegenüber dem Vorgängermodell erheblich verbessert. Es ist nicht nur um 30 Prozent leiser und jetzt für 300.000 Auslösungen ausgelegt, sondern ermöglicht auch Serienbilder mit einer Geschwindigkeit von 15 Bildern pro Sekunde. Die Auslöseverzögerung liegt bei 0,035 Sekunden. Im Live-View-Modus schafft der mechanische Verschluss der Kamera acht Bilder pro Sekunde, bei Verwendung nur des elektronischen Verschlusssystems sind es 30 Bilder pro Sekunde.

Verbessert wurde auch der Autofokus, insbesondere die Geschwindigkeit, die der Serienbildgeschwindigkeit von 15 Bildern pro Sekunde angepasst wurde. Seine Treffsicherheit bei der Verfolgung schnell bewegter Motive und gegenüber dem Vorgängermodell X-T3 wurde laut Fujifilm verdoppelt.

Videos nimmt die neue X-T4 in 4K-Auflösung und mit bis zu 60 (!) Bildern pro Sekunde auf. Dabei sind hohe Datenraten von bis zu 400 Megabit pro Sekunde möglich und es steht neben den bisherigen Filmsimulationen auch die neue „Eterna Bleach“-Variante zur Verfügung. Full-HD-Sequenzen lassen sich mit bis zu 240 Bildern pro Sekunde aufzeichnen, um Filme mit zehnfacher Zeitlupe zu erfassen. Eine digitale Videostabilisierung sorgt neben der IBIS-Funktion für ruhige Videoaufnahmen.

Der elektronische Sucher und der berührungsempfindliche Bildschirm, der jetzt durch ein Drehgelenk auch zur Seite und nach vorn geschwenkt werden kann, bieten gegenüber der X-T3 drei zusätzliche Betriebsmodi, um unterschiedlichen Aufnahmesituationen besser gerecht zu werden. „Restlicht-Priorität“ verbessert das Sucherbild bei wenig Licht, „Auflösungspriorität“ zeigt selbst feinste Motivdetails und „Priorität Bildrate“ vermindert die Unschärfe bei schnell bewegten Motiven.

Die Fujifilm X-T4 ist in Schwarz und Silber ab Ende April 2020 für 1.799 Euro im Handel erhältlich. Im Kit mit dem Fujinon XF18-55mmF2.8-4 R LM OIS kostet sie 2.199 Euro, mit dem Fujinon XF16-80mmF4 R OIS WR 2.299 Euro.


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