Sigma-Festbrennweiten
Zwei neue Objektive decken Weitwinkel- und Tele-Bereich ab
Sigma bringt zwei Festbrennweiten heraus, die zwei Grenzbereiche abdecken: ein Weitwinkel mit zwölf Millimetern und ein Tele mit 200 Millimetern.
Das Sigma 12mm F1.4 DC | Contemporary ist laut Sigma das weltweit erste mit dieser Brennweite, allerdings mit den Einschränkungen "AF-Wechselobjektiv für spiegellose APS-C-Kameras mit Blende f/1,4". Seine zwölf Millimeter entsprechen 18 Millimeter im Kleinbildformat bei den meisten Kameras, wegen des Formatfaktors 1,6 bei Canon sind es dort 19 Millimeter. Es passt an Sony E-mount, FUJIFILM X Mount und Canon RF Mount.
Laut Hersteller tragen drei doppelseitige asphärische Linsen und zwei SLD-Glaselemente zur hohen Abbildungsqualität bei. Sagittale Koma seien ebenfalls gut auskorrigiert, was für scharfe Resultate auch am Bildrand sorgt. Dadurch könnte das Objektiv für die Astrofotografie geeignet sein, da Sterne auch am Bildrand punktförmig abgebildet werden. Ebenso seien Flares und Ghosting weitgehend eliminiert.
Die Gesamtlänge beträgt 69,4 Millimeter bei einem Gewicht von nur 225 Gramm. Beides macht das Objektiv reisetauglich und es ist mit Shooting-Grips und Gimbals einfach einsetzbar. Verbaut sind neun Blendenlamellen, was runden Bokehlichtern zugute kommt.
Der Autofokus sei schnell, da er mit einer leichten Fokuslinse via Schrittmotor angetrieben werde. Das ist ein Grund, warum es auch filmtauglich ist, zudem profitieren bewegte Szenen von der flinken Nachführung (Tracking). Außerdem eignet sich das Ultra-Weitwinkel ausgezeichnet, um beim Vlogging sich selbst und die Umgebung einzufangen. Nicht zuletzt wurde Sigma zufolge das Focus-Breathing unterdrückt, wodurch der Bildwinkel gleich bleibt, wenn man die Schärfeebene verschiebt.
Das Sigma 12mm F1.4 DC | Contemporary ist mit einem Blendenring zur intuitiven Steuerung ausgestattet. Die Canon RF Mount Version besitzt stattdessen einen Steuerring, der über das Kameramenü kompatibler Kameras mit individuellen Funktionen belegt werden kann.
Zusätzlich zum kompletten Staub- und Spritzwasserschutz ist die Frontlinse des Sigma 12mm F1.4 DC | Contemporary mit einer wasser- und ölabweisenden Beschichtung versehen. So kann das Objektiv auch unter rauen Bedingungen zum Einsatz kommen.
Die Markteinführung ist im September 2025, der Preis beträgt 599 Euro.
Das Sigma 200mm F2 DG OS | Sports ist für die Anschlüsse L-Mount und Sony E-mount konstruiert. Laut Hersteller sind die bei Teleobjektiven häufig vorkommenden Farblängs- und Farbquerfehler sehr gut auskorrigiert, gleiches gelte für Flares und Ghosting. Für ein schönes Bokeh sind elf Blendenlamellen verbaut.
Wichtig für eine Langbrennweite ist eine gute Bildstabilisierung. Hier verschafft sie 6,5 Belichtungsstufen mehr, was Fotos ohne Stativ ermöglicht. Extra für Mitzieheffekte gibt es den "Intelligent OS-Algorithmus", der auch beim Schwenken stabilisiert. So wird ein Motiv unverwackelt und trotzdem mit Wischeffekt erfasst. Sinnvollerweise gehört zum Lieferumfang auch eine Stativschelle.
Der im 200-Millimeter-Objektiv verbaute HLA-Antrieb (High-Response Linear Actuator) dürfte für einen leisen und schnellen Autofokus sorgen. Als praktische Hilfe ist ein Fokussierbereichsbegrenzer vorhanden, was schnelles Scharfstellen erleichtert.
Für den Außeneinsatz sind der Objektivanschluss, Tubusverbindungen, alle Drehringe und diverse Schalter staub- und spritzwassergeschützt. Darüber hinaus verfügt die Frontlinse über eine wasser- und ölabweisende Beschichtung, die etwa Wassertropfen mühelos wegwischen lässt. Das Gewicht beträgt 1.820 Gramm.
Die Markteinführung ist wie beim neuen Weitwinkel im September 2025, der Preis wird mit 3.499 Euro angegeben.
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