Erstellt von FOTO HITS-Redaktion
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Sony RX100 VI

Die Edel-Kompakte bekommt mehr Tele

Sony führt seine Edelkompakt-Reihe der erfolgreichen RX100-Modelle mit einem Ein-Zoll-Bildsensor als neue Version Mark VI erfolgreich weiter. Die gegenüber der Vorgängerin RX100 Mark V wichtigste Änderung ist ein neues Objektiv, dessen Brennweite bei Umrechnung in das Kleinbildformat jetzt 24 bis 200 Millimeter beträgt und somit einen 8,333-fachen Zoomfaktor abdeckt, während die RX100 Mark V noch 24 bis 70 Millimeter bot. Durch die damit möglichen Bildeinstellungen vom Weitwinkel bis zum starken Tele werden alle Aufnahmesituationen abgedeckt.

Das Autofokussystem hat einige Merkmale und Techniken aus Sonys spiegellosem Rekordhalter Sony A9 übernommen. Es arbeitet mit 315 AF-Feldern, die auch den „Eye AF“ zur Verfolgung eines Auges bei kontinuierlichem Fokus unterstützen. Die Fokussierzeit gibt der Hersteller mit rekordverdächtigen 0,03 Sekunden an.

Gegenüber der Vorgängerin Mark V wurde auch die Handhabung des elektronischen Suchers verbessert. Er springt jetzt auf Knopfdruck aus dem Kameragehäuse und kann dann sofort eingesetzt werden, während man bei der Vorgängerin noch das Okularstück manuell ein wenig nach hinten ziehen musste.

Die gesamte Technik inklusive des 20-Megapixel-Sensors hat Sony in ein winziges Gehäuse gequetscht, dessen Frontseite exakt der ebenfalls winzigen Vorgängerin entspricht, nur der Body der neuen RX100 VI ist einen Millimeter tiefer.

Videos nimmt die Kamera in 4K auf. Dabei sind auch HDR-Aufnahmen mit für die Videonachbearbeitung optimierten Modi wie etwa S-Log3 möglich.

Die Kamera kommt im Juli 2018 für eine unverbindliche Preisempfehlung von 1.300 Euro auf den Markt.