Spaß mit kurzen Retro-Videos
Instax mini Evo Cinema erinnert an Schmalfilmkameras
Das Retro-Design bei Fujifilm setzt sich fort: Nach der Fujifilm X-Half kommt nun ein Modell auf den Markt, das die Videokamera Fujica Single-8 von 1965 nachahmt. Sie konkurrierte als Schmalfilm-Kamera mit dem bekannteren Super-8-System.
Die Instax mini Evo Cinema nimmt ebenfalls Filme auf, aber das das Wichtigste zuerst: Vorerst ist sie nur in Japan erhältlich, der Preis ist auch noch nicht bekannt. Die Neuheit besitzt wie das klassische Vorbild eine vertikale Ausrichtung. Spielfilme sind allerdings nicht drin, da die Clips auf 15-Sekunden begrenzt sind. Das Ergebnis begutachtet man auf dem kleinen Display auf der Rückseite, einzelne Standbilder lassen sich auf Instax-Film ausdrucken.
Die Kamera erstellt zusätzlich zu den Videodaten einen QR-Code, der auf einen Cloud-Speicher von Fujifilm verlinkt. Auf diese Weise kann man das Material weiterreichen. Der Hersteller weist jedoch darauf hin, dass die Dateien nur zwei Jahre lang auf deren Server gespeichert werden.
Die Instax mini Evo Cinema verfügt außerdem über ein „Eras-Dial“, also Epochen-Wahlrad. Es bietet zehn Vorgaben, die das Filmmaterial filtern, und so den Look von Epochen von 1930 bis 2020 nachahmen. Zusätzlich werden Geräusche wie das Surren von Filmrollen abgespielt, um in die Analogzeit einzutauchen.
Die Neuheit ist mit WLAN und Bluetooth ausgestattet und verbindet sich so mit einem Smartphone, beziehungsweise der Instax-App. Mit ihr kann man Fotos und Videos ansehen, Videos schneiden und Intro- oder Outro-Sequenzen hinzufügen.
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