Video- und Action-Kameras
GoPro kündigt Profimodell für Wechselobjektive an
Videokameras durchliefen in den letzten 20 Jahren eine erstaunliche Evolution. Zuerst war der Film eine Domäne von Camcordern oder Profigeräten von Arri oder Red. Dann kam 2008 die Nikon D90, die als Fotokamera auch filmtauglich war. In der Folge eroberten die Nachfolger die Welt der Influencer ebenso wie Kinoproduktionen, da sie handlicher und preiswerter waren.
Einen weiteren Schritt macht nun GoPro mit der Action-Kamera Mission 1 ILS, die in diesem Jahr auf den Markt kommen soll. Als Besonderheit besitzt sie ein Bajonett für Wechselobjektive. Ausgerichtet ist der Anschluss für einen Sensor im Micro-Four-Thirds-Format. Dieser ist mit 50 Megapixel ausgestattet, was sogenannte Open-Gate-Aufnahmen erlaubt. Diese werden nicht auf das übliche 16:9-Format beschnitten, sondern nutzen das komplette Sensor-Rechteck, um Aufnahmen im Standard 4K mit 120 Bildern pro Sekunde (fps) zu liefern, in Full HD sind es sogar bis 960 fps. Die Pro-Modelle können zudem Open Gate bis 8K.
Im Werbevideo ist die Neuheit meist in einer Rig zu sehen, also einer stabilisierenden Aufhängung. Dies zeigt die angestrebte Zielgruppe: Profis, die aufwendige Produktionen mit Assistenten umsetzen. Den Preis gibt GoPro mit 699,99 Euro an.