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APS-C-SLR: Canon EOS 80D

Canon erneuert die Mittelklasse

Canon EOS 80D: Neue APS-C-SLR

Mit der EOS 80D kommt im Mai 2016 die Nachfolgerin der Canon-SLR EOS 70D für 1.285 Euro (nur Body) auf den Markt. Die neue Spiegelreflexkamera ist mit einem 24,2-Megapixel-Sensor im APS-C-Format ausgerüstet und nutzt den „Digic 6“-Bildprozessor für die Aufbereitung ihrer Bilddaten. Ihr Autofokussystem mit 45 AF-Feldern soll für eine schnelle Scharfstellung der Aufnahmen sorgen. Neu ist zum Beispiel, dass auch bei automatischer AF-Messfeldwahl zunächst ein einzelnes AF-Feld als Startpunkt festgelegt werden kann. Bei Einsatz von nicht besonders lichtstarken Objektiven mit Lichtstärken von maximal 1:8 können immerhin 27 der AF-Felder auch präzise Fokussieren, was etwa beim Einsatz großer Teleobjektive und von Telekonvertern erheblich weiterhilft.

Der Sensor der Kamera bietet eine Lichtempfindlichkeit von maximal ISO 16.000, während ein RGB-Belichtungsmesssensor mit 7.500 Pixel für eine präzise Einstellung von Blende und Verschlusszeit sorgt. Er bezieht dabei sowohl sichtbares als auch Infrarotlicht in die Messung mit ein. Zudem ist er so empfindlich, dass er laut Canon auch bei Mondlicht arbeiten kann. Auch das Flackern von Kunstlicht (etwa Neonleuchten mit Wechselspannung bei 50 Hertz) wird von ihm erkannt und für die Messung beachtet.

Neben ihrem optischen SLR-Sucher bietet die EOS 80D einen 7,7 Zentimeter großen (Bilddiagonale 3 Zoll) und dreh-/schwenkbaren LC-Monitor, der berührungsempfindlich ist und daher ebenfalls zur Steuerung der Kamera dient.

Auch Videoaufnahmen sind mit der neuen Canon-SLR in Full-HD-Auflösung und mit maximal 60 Bildern pro Sekunde möglich. Sie verfügt über integrierte Wi-Fi-Funktionalität, um sie etwa mit einem Smartphone drahtlos auslösenen zu können.

Parallel zur Vorstellung der neuen Kamera hat Canon noch das neue Standardobjektiv „EF-S 18-135mm 1:3,5-5,6 IS USM“ vorgestellt. Als vielseitige Lösung für Weitwinkel und Teleobjektive ist es als „Immer dabei“-Lösung auch für die EOS 80D gedacht. Es kommt im März 2016 für 579 Euro auf den Markt. Zudem bietet Canon mit dem „Power Zoom Adapter PZ-E1“ eine 149 Euro teure Lösung an, mit der man per WLAN die motorische Zoomverstellung dieses Objektivs aus der Ferne steuern kann.


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