Erstellt von FOTO HITS-Redaktion
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Ausstellung: Die wilden Jahre des Chelsesa Hotel

Verschollene Fotos tauchten wieder auf

Zwischen 1969 und 1971 lebte der damals junge Fotograf Albert Scopin (Albert Schöpflin) im Chelsea Hotel in New York. Das Gebäude war beliebt bei Künstlern, da sie den Besitzer statt mit Geld auch mit ihren Werken bezahlen konnten. In den Räumen wohnten Salvador Dalí, Arthur Miller, Dylan Thomas, Bob Dylan, Tom Waits, Janis Joplin, Robert Mapplethorpe und Patti Smih. Scopin arbeitete damals asl Assistent der renommierten Fotografen Mikel Avedon und Bill King. Mit einer einfachen Kodak Instamatic fing er das kreative und bisweilen chaotische Leben dieses Ortes ein.

Im Jahr 1970 sandte er die Fotos zur Veröffentlichung an das neu gegründete ZEITmagazin. Doch die Originale gingen nach der Publikation nicht an ihn zurück. Jahrzehntelang blieben sie unauffindbar. Erst 2016 kam die überraschende Wendung: Die Galerie Ahlers meldete sich mit dem Hinweis, dass Negative, Abzüge und Dias „aufgetaucht“ seien. Wie die Bilder aus dem Archiv verschwanden und über Umwege in Bayern wieder auftauchten, ist bis heute ungeklärt.

Nach diesem Fund ist nun eine Publikation entstanden, die eine der seltensten fotografischen Chroniken des Chelsea Hotels versammelt. Begleitet wird der Band durch persönliche Texte Albert Scopins sowie ein Interview mit ihm. Das Buch wird im Rahmen der Ausstellung in der Galerie Feldbusch Wiesner Rudolph erstmals öffentlich vorgestellt. Die Schau präsentiert zirka 30 Fotografien, darunter die wichtigsten wiederentdeckten Originale.

  • Galerie Feldbusch Wiesner Rudolph 
  • Vernissage: 14. März 2026, 18 - 21 Uhr
  • Künstlergespräch und Buchvorstellung: 24. März 2026, 19 Uhr
  • Ausstellungsdauer: 14. März 2026 - 4. April 2026

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