Erstellt von FOTO HITS-Redaktion
| Kategorien:  Literatur  

Buch: Max Jacoby

Leben und Werk eines jüdischen Fotografen

Der Weg des jüdischen Fotografen Max Jacoby in Bildern und Texten 

„Max Jacoby. Leben und Werk eines jüdischen Fotografen“ erschien als Katalog zur gleichnamigen Ausstellung im Landesmuseum Koblenz. Die Fotografien Jacobys (1919 bis 2009) ergänzt das Buch durch Texte, die unter anderem die Geschichte der Familie Jacoby und ihre Auswanderung nach Argentinien beschreiben. In Buenos Aires kam Max Jacoby dann auch zur Fotografie, er arbeitete als Mode- und Werbefotograf für Zeitschriften und Werbeagenturen. Als Mitglied der Gruppe „La Carpeta de los Diez“ (Die Gruppe der Zehn) prägte er die argentinische Nachkriegsfotografie.

1957 kehrte Max Jacoby nach Deutschland zurück. Zunächst hielt er sich mit dokumentarischen Auftragsarbeiten über Wasser. Bald gelang es ihm jedoch, sich als Bildreporter einen Namen zu machen. Als Beispiel seien seine Fotos vom Besuch John F. Kennedys in Berlin genannt und die Aufnahmen, die er von Willy Brandt und seiner Familie anfertigte. Einen weiteren Tätigkeitsschwerpunkt bildeten in den Sechzigerjahren die Aufnahmen aus der Westberliner Kunst- und Kulturszene.

GDKE, Landesmuseum Koblenz (Hrsg.): Max Jacoby. Leben und Werk eines jüdischen Fotografen. Wienand 2020, 132 Seiten, Hardcover, ISBN 978 3 86832 567 6, Preis: 25 Euro.


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