| Kategorien:  Kameras 

Edel und maximal retro

Olympus PEN-F: MFT-Kompakte

Die PEN-Serie verbindet klassisches Kompaktkamera-Design mit digitaler Micro-Four-Thirds-Technik. Das neueste Modell dieser Serie nutzt dabei auch Lösungen der OM-D-Modelle von Olympus, bleibt sich aber äußerlich dem Retro-Design sehr treu.

Die PEN-F besitzt ein Metallgehäuse, bei dem von außen nicht einmal Schrauben zu sehen sind, einen gravierten Schriftzug, eine edle Gehäuse-Textur und geradezu nostalgisch wirkende, geriffelte Einstellräder. Im Inneren aber verbirgt sich zum Beispiel der extrem leistungsstarke Fünf-Achsen-Bildstabilisator der Olympus-OM-D-Reihe, der um bis zu fünf Belichtungsstufen längere Verschlusszeiten möglich macht. Der elektronische Sucher der PEN-F, der äußerlich wie ein klassischer Messucher wirkt, basiert auf einem OLED-Display mit einer Auflösung von 2,36 Millionen RGB-Bildpunkten. Er liefert eine 0,62-fache Bildvergrößerung und bietet Hilfsfunktionen wie etwa „Fokus-Peaking“ für das manuelle Scharfstellen. „Fast-AF“-System, 81 Messfelder und „Augen-Detektions-AF“ sorgen dafür, dass die Kamera uch im Automatikmodus blitzschnell fokussiert.

Ihr Live-MOS-Bildsensor ohne Tiefpassfilter liefert eine Auflösung von 20 Megapixel und bietet die Möglichkeit, mittels Pixel-Shift-Verfahren mehrere Einzelbilder einer Aufnahme zu einem 50-Megapixel-Gesamtbild zu verrechnen.

Viele Kreativfunktionen, Einstellmöglichkeiten für die Farbdarstellung, separate Kontroll- und Einstellmöglichkeiten für Lichter und Tiefen, WLAN, Schwenk-Display auf der Rückseite, 3D-Wasserwaage, Full-HD-Videofunktion mit manuellen Parametereingaben sowie vieles mehr runden das elegante Schmuckstück von Olympus ab.

Die PEN-F kommt Ende Februar 2016 für eine unverbindliche Preisempfehlung von 1.199 in Schwarz oder in Silber auf den Markt. Es wird Bundle-Angebote etwa mit dem Objektiv „M.Zuiko Digital ED 14-42mm 1:3.5-5.6 EZ“ für 1.399 Euro oder mit dem „M.Zuiko Digital 17mm 1:1.8“ für 1.499 Euro geben.


Anzeige
Anzeige