Erstellt von FOTO HITS-Redaktion
| Kategorien:  Kameras  

Ein paar Augen in Reserve

Smartphone Huawei P20 Pro

Mit einer großen Präsentation hat Huawei in Paris sein neuestes Smartphone einem internationalen Publikum vorgstellt. Der chinesische Hersteller bringt mit dem P20 Pro ein neues Produkt auf den Markt, das neben hoher Leistung des Prozessors auch durch viele weitere Ausstattungsmerkmale aus dem Konkurrenzumfeld hervorsticht. Nicht nur für Fotografen ist dabei besonders die Kameraausstattung bemerkenswert. Die Hauptkamera das P20 Pro arbeitet mit drei Aufnahmemodulen – insgesamt bietet das P20 Pro also eigentlich vier Kameras, wenn man die Frontkamera für Selfies oder Video-Telefonie noch hinzuzieht.

Die Hauptkamera mit ihren drei Aufnahmeeinheiten umfasst einen Sensor mit 40 Megapixel, einen zweiten mit 20 Megapixel, der Schwarz-Weiß-Bilder aufnimmt und zur Erfassung von mehr Bilddetails genutzt wird, sowie eine Acht-Megapixel-Kamera für Teleaufnahmen. Ihre Bildinformationen werden auch genutzt, um digitale Freistelleffekte – also bei Porträtaufnahmen einen unscharfen Hintergrund zu erzielen oder den Schärfepunkt im Foto noch nachträglich zu verschieben.

Durch diesen Aufbau bietet das schlaue Telefon von Huawei auch eine fünffache Zoomfunktion. Die dreifache Zoomfunktion der Acht-Megapixel-Kamera wird dabei um eine Digitalzoomfunktion erweitert. Insgesamt lassen sich mit dem P20 Pro Aufnahmen mit 27 bis 120 Millimetern Brennweite machen (Kleinbildentsprechungen).

Ebenfalls auf digitaler Technik basiert die interne Bildstabilisierung des neuen Huawei-Modells. Dabei sollen Algorithmen der künstlichen Intelligenz für bessere Ergebnisse sorgen. Unverwackelte Langzeitbelichtungen von bis zu acht Sekunden sollen aus der freien Hand möglich sein. Und das Bauteil, das den LED-Blitz an der Kamera bildet, arbeitet gleichzeitig als Messsensor für die Farbtemperatur.

Alle drei Varianten des Smartphones nutzen mit dem Kirin-Prozessoren Eigenentwicklungen von Huawei inklusive Algorithmen der künstlichen Intelligenz. Im P20 und P20 Pro ist es der Kirin 970, beim P20 Lite der kleinere Kirin 659. Auch die Ausstattung mit Arbeitsspeicher ist nicht so umfassend wie beim P20 Pro.

Der im Huawei P20 Pro verbaute Kirin 970-Prozessor einer dedizierten NPU soll die Arbeit des Fotografens ganz einfach machen. Fotografieren mühelos. Die KI-gestützte Szenen- und Objekterkennung kann 19 verschiedene Motive identifizieren und die passenden Einstellungen für den jeweiligen Moment auswählen. Dabei nutzt das Kamerasystem einen  vorausberechnende „4D-Fokus“. In diesem Modus sagt die Kamera die Bewegung des Motivs voraus und fokussiert sich bewegende Elemente besser. Zudem macht das KI-gestützte System sinnvolle Vorschläge zur Zusammenstellung von Gruppenaufnahmen und Landschaften.

Die Kamera auf der Frontseite ist ebenfalls ungewöhnlich. Mit ihr wird das Smartphone per Gesichtserkennung freigeschaltet. Das soll auch in dunklen Umgebungen noch fehlerfrei funktionieren.

Das P20 Pro wird es zusätzlich noch in den Versionen „P20“ und „P20 Lite“ geben. Beide haben einen kleineren Bildschirm und verzichten dabei auf die OLED-Technik des Pro-Modells. Zudem ist ihre Kameraausrüstung konventioneller, da sie statt der Dreifach-Kamera mit extremer Auflösung die von Huawei bekannte Doppelkamera-Variante mit 20 plus 12 beziehungsweise 16 plus 2 Megapixel bieten.

Alle drei Varianten des Smartphones nutzen mit dem Kirin-Prozessoren Eigenentwicklungen von Huawei inklusive Algorithmen der künstlichen Intelligenz. Im P20 und P20 Pro ist es der Kirin 970, beim P20 Lite der kleinere Kirin 659. Auch die Ausstattung mit Arbeitsspeicher ist nicht so umfassend wie beim P20 Pro.

Als Betriebssystem kommt bei allen drei Varianten des Huawei P20 Googles Android 8.1 sowie die Huawei-Oberfläche EMUI 8.1 zum Einsatz. Die Smartphones sind ab sofort im Handel zu finden. Das P20 Lite kostet 369 Euro, das P20 in der Version mit 5,8-Zoll-Bildschirm und Doppelkamera wird für 649 Euro angeboten und die Top-Variante mit großem 6,1-Zoll-OLED-Monitor und dem neuen Dreifach-Kamerasystem steht für 899 Euro bereit.


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