Erstellt von FOTO HITS-Redaktion
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Festival in Perpignan

Getty unterstützt Fotojournalismus

Der Bilderdienst „Getty Images“ fördert den engagierten Fotojournalismus. Dafür präsentiert er auf dem Festival „Visa pour l’Image“ fünf berührende Reportagen. Diese haben Chancen, einen der im Rahmen des Festivals vergebenen Preise zu gewinnen, einen der „Visa d’OrA“. Außerdem vergibt das Unternehmen dabei Stipendien in Höhe von 50.000 USD an die Gewinner seines Stipendiums „Grants for Editorial Photography“. Eine Jury wählt fünf Fotojournalisten aus, die jeweils 10.000 US-Dollar für persönlich und journalistisch bedeutsame Projekte erhalten. Das Festival kann man vom 29. August bis 13. September 2015 im französischen Perpignan besuchen.

Folgende Arbeiten werden ausgestellt:

- Alejandro Cegarra: Mit dem Erbe von Hugo Chavez leben

- Daniel Berehulak: Die Ebola-Epidemie

- Edouard Elias: Die französische Fremdelegion in der Zentralafrikanischen Republik

- Lynsey Addario: Syrische Flüchtlinge im Mittleren Osten

- Omar Havana: Das Erdbeben in Nepal

 

Der „Reportage by Getty Images“-Fotojournalist Daniel Berehulak, der jüngst mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet wurde, ist gleich in beiden „Visa d’Or“-Kategorien „News“ und „Feature“ nominiert. Berehulak hielt 14 Wochen die Epidemie in ländlichen und städtischen Gebieten Westafrikas in Bildern fest, die die schwere Arbeit der Hilfskräfte und Menschen vor Ort zeigen. Darüber hinaus machte er berührende Bilder von Ebola-Überlebenden und ihren Familien. Seine Nominierung in der Kategorie „News“ verdankt er einer jüngeren Arbeit, einer Dokumentation des Erdbebens in Nepal.

Den „Ville de Perpignan Remi Ochlik Award“ erhält Edouard Elias für seine Arbeit „Französische Fremdenlegion in der Zentralafrikanischen Republik". Die Arbeit dokumentiert die Operation „Sangaris“, die französische Intervention der Zentralafrikanischen Republik im August 2014. Sie sollte die Kämpfe zwischen den muslimisch dominierten Rebellen der Séléka und den sich entlang christlicher Bevölkerung formierten „Anti-Balaka" beenden sowie den Einfluss Frankreichs in der ehemaligen Kolonie stärken.

 

Bild: Edouard Elias, Getty Images Reportage

 


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