Erstellt von FOTO HITS-Redaktion
| Kategorien:  Literatur  

Fotobuch: Cities of Silence

Nichts als Leere

Verstörende Aufnahmen aus Städten im Corona-Lockdown. 

Als die Welt den Atem anhielt. Mit diesen sechs Worten leitet das Vorwort im Buch „Cities of Silence“ aus dem TeNeues Verlag ein. Sie beziehen sich in ihrer fast schon absurden Zweideutigkeit auf die Situation, in der sich die Welt seit dem Frühjahr 2020 befindet, als Covid-19, das sogenannte Corona-Virus, um sich griff. Der erste Lockdown, in dem das Leben, wie man es kannte, fast komplett zum Erliegen kam, ist Grundlage für dieses Buch. In dieser schwierigen Zeit sind weltweit Fotografien entstanden, die die verstörende Stille in Städten wie London, Moskau, Paris und Tokio für die Nachwelt festhalten.

Auf 192 Seiten wird der Betrachter von der menschenleeren Uferpromenade in Venedig über den fast geisterhaft wirkenden Vegas-Strip bis zum verlassenen Strand von Ipanema in Rio de Janeiro reisen. Dabei wird er immer wieder durch bizarre Vergleichsfotos aufgerüttelt, die auf berührende Weise aufzeigen wie es vor dem Covid-19-Ausbruch war. Der Mensch scheint sich in Maßen an die neue Situation anzupassen und hat dabei fast vergessen, was sich vor der Pandemie auf dem Markusplatz oder dem Times Square abspielte – das pulsierende Leben.

Cities of Silence. TeNeues Verlag 2020, 192 Seiten, Hardcover, ISBN 978 3 96171 320 2, Preis: 20 Euro.
buecher-teneues.de


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